Wiener Börse 2 - AT&S-Aktie springt 5,4 Prozent hoch / In starker europäischer Technologiebranche
14.10.2021 17:48:00

Die Wiener Börse hat den Handel am Donnerstag mit klaren Zuwächsen beendet. Der heimische Leitindex schloss um 0,71 Prozent höher auf 3.750,52 Einheiten. Beflügelnd wirkte am Berichtstag eine starke Stimmung an den internationalen Leitbörsen. Sowohl an der Wall Street als auch in Europa ging es mit den Aktienkursen merklich nach oben.
Die Anleger haben die Hoffnung, dass die Preissteigerungen jetzt den Höhepunkt erreichen und die Inflation danach wieder zurückgeht, hieß es aus dem Handel. Zudem hat sich die Lage am US-Arbeitsmarkt überraschend deutlich verbessert. Die Zahl der wöchentlichen Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe sank erstmals in der Coronakrise unter 300.000. Dies sorgte für internationale Unterstützung.
Unter den Einzelwerten in Wien kletterten die AT&S-Aktien in einem starken europäischen Technologiesektor um satte 5,4 Prozent hoch und markierten damit den Spitzenplatz in Wien. Dahinter gewannen die Papiere des Faserherstellers Lenzing um 2,7 Prozent. Palfinger bauten ein Plus von 2,6 Prozent.
Bei den schwergewichteten Banken verteuerten sich die Titel der BAWAG um 1,7 Prozent. Die Sektorkollegen Erste Group und Raiffeisen Bank International gewannen in ähnlichem Ausmaß um 0,4 Prozent bzw. 0,5 Prozent.
Agrana-Aktien verbesserten sich nach einer Ergebnisvorlage um 0,4 Prozent. Der Frucht-, Stärke- und Zuckerkonzern hat in seinem ersten Geschäftshalbjahr 2021/2022 verglichen zur Vorjahresperiode den Umsatz um 8,8 Prozent auf 1,42 Mrd. Euro gesteigert. Das operative Ergebnis, Betriebsergebnis und der Konzerngewinn gingen allerdings zum Teil deutlich zurück. An der positiven Prognose fürs Gesamtjahr hält der Konzern aber fest. Das EBIT soll im Vorjahresvergleich deutlich wachsen.
Zumtobel-Papiere gaben um ein Prozent auf 9,02 Euro ab. Die Analysten der Berenberg Bank haben sowohl ihr Anlagevotum "Hold" als auch ihr Kursziel von 9,50 Euro für die Aktien des Vorarlberger Leuchtenherstellers bestätigt.
Unter den stärksten Verlierern schwächten sich FACC um 2,9 Prozent ab. Die Post-Aktie verbilligte sich um 2,1 Prozent. Flughafen Wien büßten 2,2 Prozent an Höhe ein.
ste/sto
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