| Saarland: Altreifen-Recycler Pyrum baut zweites Werk |
| 14.11.2025 14:10:00 |
Das saarländische Altreifen-Recycling
Unternehmen Pyrum baut ein zweites Werk. In Perl-Besch soll bis 2027
ein Standort entstehen, an dem dann mehr als 22.000 Tonnen Altreifen
im Jahr in ihre Ausgangsstoffe zerlegt werden sollen, teilte die
Pyrum Innovations AG am Stammsitz in Dillingen zum Spatenstich mit.
Die zurückgewonnenen Rohstoffe Öl, Industrieruß und Gas kommen heute
bereits in der Industrie zum Einsatz.
Das Werk soll auf rund 25.000 Quadratmetern Fläche im Dreiländereck
zwischen Deutschland, Frankreich und Luxemburg gebaut werden. Die
Lage mit direkter Anbindung an Mosel, Bahn und Autobahn sei gut für
die Anlieferung von Altreifen und den Abtransport der erzeugten
Produkte.
"Mit Perl-Besch setzen wir unsere Expansion konsequent fort und
schaffen die Basis für den weiteren Rollout unserer Technologie in
Europa und darüber hinaus", sagte Unternehmenschefs Pascal Klein.
Erste Anlage vor fünf Jahren in Betrieb gegangenen
In Dillingen ist seit 2020 die erste eigens gebaute Anlage in
Betrieb, die im vergangenen Jahr um zwei weitere Anlage ausgebaut
wurde. Das Unternehmen hat ein spezielles Verfahren entwickelt, das
es möglich macht, Altreifen und Kunststoffe nahezu emissionsfrei zu
recyclen. BASF , Continental und
Schwalbe nutzen zurückgewonnene Produkte bereits für neue Produkte.
"Wir begrüßen, dass mit dem neuen Werk in Perl die Kapazitäten für
Pyrolyseöl und andere recycelte Materialien erweitert werden",
teilte ein BASF-Sprecher in Ludwigshafen mit. Das Pyrolyseöl setze
man bei BASF als recycelten Rohstoff ein und trage somit zur
Kreislaufwirtschaft bei.
Pyrum sieht Wachstumspotenzial in Deutschland
Der Chemiekonzern unterstützt Pyrum in der Finanzierung des
aktuellen Rollout-Plans mit zunächst 25 Millionen Euro. Zuvor hatte
BASF bereits 16 Millionen Euro in Pyrum investiert.
Pyrum baut nach eigenen Angaben derzeit ein internationales Netzwerk
von Recyclingstandorten auf. Neben den Saar-Standorten seien
Projekte in Tschechien und Griechenland mit Partnern angelaufen,
hieß es.
Auch in Deutschland sieht das Unternehmen noch Wachstumspotenzial:
Rund 600.000 Tonnen Altreifen pro Jahr seien durch zwei eigene Werke
noch nicht abgedeckt./rtt/DP/men
ISIN DE0005439004 DE000BASF111
AXC0172 2025-11-14/14:10
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Autor: - dpa-AFX
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