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23.02.2026 09:30:00

EU-Außenminister ringen um Ukraine-Unterstützung
Brüssel/EU-weit - Die EU-Länder werden sich der EU-Außenbeauftragten Kaja Kallas zufolge wahrscheinlich nicht auf das vorgeschlagene neue Sanktionspaket gegen Russland einigen. Der anhaltende Widerstand Ungarns habe deutlich gemacht, dass bei dem Treffen der EU-Außenminister kein Konsens über die vorgeschlagenen Maßnahmen erzielt werden könne, sagte sie am Montag vor dem Treffen gegenüber Journalisten. Österreich wird dabei durch Außenministerin Beate Meinl-Reisinger (NEOS) vertreten.
Mindestens drei Tote bei russischer Angriffen auf Ukraine
Odessa - Bei einer russischen Angriffswelle auf mehrere Regionen der Ukraine sind in der Nacht auf Montag mindestens drei Menschen getötet worden. Nach einem Drohnenangriff auf die südostukrainische Regionalhauptstadt Saporischschja starb nach Angaben des Gouverneurs Iwan Fedorow ein 33-jähriger Mann. In der südukrainischen Hafenstadt Odessa wurden Gouverneur Oleh Kiper zufolge zwei Menschen bei Attacken auf Einrichtungen der Energie-Infrastruktur und weitere zivile Ziele getötet.
Wegen Blizzard-Alarms in den USA gilt Ausnahmezustand
New York - Ein heftiger Schneesturm zieht über den Nordosten der USA hinweg und hat mehrere Bundesstaaten den Ausnahmezustand verhängen lassen. In weiten Teilen der Region wurden am Montag Blizzard-Warnungen und Fahrverbote erlassen. Für rund 35 Millionen Einwohner gelten Unwetterwarnungen, wie der US-Sender CNN berichtete. In einigen Gegenden könnten nach Prognosen der Meteorologen mehr als 50 Zentimeter Neuschnee fallen.
Ab Mitte 2027 wieder Erasmus-Aufenthalte in Großbritannien
Wien/EU-weit/Brüssel - Mit dem Brexit 2020 ist Großbritannien auch aus dem Erasmus-Programm der EU ausgestiegen. Ende 2025 kam dann überraschend die Bekanntgabe der Rückkehr ins EU-Austauschprogramm. Erste Aufenthalte werden ab Mitte 2027 wieder möglich sein, schätzt man bei Österreichs Agentur für Bildung und Internationalisierung (OeAD), die das Programm abwickelt. Schulen, Hochschulen und Jugendeinrichtungen sollten aber schon jetzt aktiv werden, um Kontakte zu Partnerinstitutionen zu knüpfen.
Drama in Tokio - Aufzug steckte Stunden fest
Tokio - Alptraum am höchsten Fernsehturm der Welt: 20 Besucher des 634 Meter hohen Tokyo Skytree in Japans Hauptstadt steckten stundenlang in einem Aufzug fest. Für die Betroffenen, darunter zwei Kinder, die in 30 Metern Höhe festsaßen, wurde der Ausflug zur extremen Geduldsprobe. Mehr als fünf Stunden harrten sie in dem Lift aus, bis sie gegen 2.00 Uhr (Ortszeit) befreit werden konnten, wie der japanische Fernsehsender NHK berichtete. Niemand sei verletzt worden.
Wahl eines neuen Hamas-Anführers steht kurz bevor
Gaza - Die radikalislamische Palästinenserorganisation Hamas steht nach Angaben eines ranghohen Vertreters kurz vor der Wahl eines neuen Anführers. Zur Auswahl stünden die langjährigen Hamas-Funktionäre Chaled Meschaal und Chalil al-Hajja, teilte der Hamas-Vertreter am Sonntag mit. Zuvor seien in einer internen Wahl die Besetzung des Schura-Rates mit mehr als 80 Mitgliedern und des 18-köpfigen Politbüros bestimmt worden.
Nordkoreas Kim als Generalsekretär bestätigt
Pjöngjang - Nordkoreas Machthaber Kim Jong Un ist beim Kongress der regierenden Arbeiterpartei wie erwartet erneut in seinem Amt als Generalsekretär bestätigt worden. "Er ist die einzige Persönlichkeit, die die Stärke und Unbesiegbarkeit unseres großen Staates (...) repräsentieren kann", zitierte die staatliche Nachrichtenagentur KCNA aus dem Kongressbeschluss.
Attac: Wettrüsten macht Klimaziele unerreichbar
Wien - Die globalisierungskritische NGO Attac warnt, dass das aktuelle Wettrüsten ein Erreichen der Klimaziele unmöglich macht. Laut Attac-Berechnung betrugen die globalen Emissionen des Militärs im Jahr 2025 rund 4,3 Milliarden Tonnen CO2-Äquivalent. Das entspricht etwa acht Prozent der globalen Emissionen. Attac fordert die Einbeziehung militärischer Treibhausgasemissionen in die internationale Klimabilanz sowie einen Stopp des Wettrüstens und eine Senkung der Militärausgaben.
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red
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