| Wiener Börse ATX +4,07% nach Waffenstillstand im Iran-Krieg / Ölpreise deutlich abgerutscht - Iran will Straße von Hormuz öffnen |
| 08.04.2026 17:57:00 |
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AKTUALISIERUNGS-HINWEIS
Neu: Kursveränderungen von Einzelwerten
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Der Wiener Aktienmarkt hat sich am Mittwoch nach der
Ankündigung einer zweiwöchigen Waffenruhe im Iran-Krieg und
daraufhin abrutschenden Ölpreisen mit sehr starken Gewinnen aus dem
Handel verabschiedet. Der heimische Leitindex ATX gewann deutliche
4,07 Prozent auf 5.665,08 Einheiten.
Auch an den europäischen Leitbörsen ging es mit den Aktienkursen
merklich nach oben. Wichtig für die Aktienmärkte ist vor allem, dass
der Iran die Straße von Hormuz nun wieder für den Schiffsverkehr
öffnen will. Die Ölpreise sackten deswegen massiv ab. Die Meerenge
ist einer der global wichtigsten Transportwege - nicht nur für Öl
und Gas. Ihre Öffnung war die Bedingung der USA für eine Feuerpause.
Am heimischen Aktienmarkt lag auf Unternehmensebene eine recht
dünne Meldungslage vor. Unter den Einzelwerten gab es aber einige
beachtliche Kurssprünge nach oben zu sehen.
Spitzenreiter im prime-market-Segment der Wiener Börse war die
Aktie des Cateringunternehmens Do&Co mit einem starken Aufschlag von
14,6 Prozent. Fast elf Prozent kletterte die FACC-Aktie hoch.
Europaweit standen Werte aus der Reise- und Unterhaltungsbranche in
einem Sektorvergleich am deutlichsten in der Gewinnzone.
Die voestalpine hat sich in der Luftfahrt Aufträge mit einem
Gesamtvolumen von rund einer Milliarde Euro über fünf Jahre
gesichert. Die Produktion von Teilen aller Art erfolge in Kapfenberg
und Mürzzuschlag in der Steiermark sowie an Standorten in Brasilien.
Für die zuständige Division handle es sich um das bisher größte
Auftragsvolumen, hieß es. Die voest-Titel gewannen in einem starken
Umfeld satte 10,8 Prozent.
Mindestens achtprozentige Zuwächse wiesen die Papiere von AT&S,
Palfinger, RHI und Wienerberger auf. Belastet von der
Ölpreisschwäche rutschte die OMV-Aktie hingegen 4,4 Prozent tiefer.
Abwärts ging es auch für die Anteilsscheine der Energieversorger EVN
und Verbund mit Kursrückgängen von 0,7 bzw. 3,1 Prozent.
Andritz legten 5,5 Prozent zu. Der steirische Anlagenbauer hat
einen Großauftrag aus der Türkei erhalten. Das Unternehmen liefert
die komplette elektromechanische Ausrüstung für das neu geplante
Wasserkraftwerk Cizre. Der Auftragswert liegt im unteren
dreistelligen Millionen-Euro-Bereich.
Unter den schwergewichteten Banken verteuerten sich Raiffeisen
Bank International um 6,8 Prozent. Die Aktionäre der Erste Group
konnten ein Plus von 6,3 Prozent verbuchen.
BAWAG-Papiere legten 5,4 Prozent auf 137,80 Euro zu. Die
Analysten der Schweizer Großbank UBS haben ihr Kursziel für die
Aktien der BAWAG von 153 auf 156 Euro erhöht. Die Kaufempfehlung
"Buy" wurde gleichzeitig bekräftigt.
ste/spa
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Autor: - APA/ste/spa
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| DAX | 24.702,24 | 547,77 | 2,27% |
| TecDax | 3.765,52 | 112,46 | 3,08% |
| MDAX | 31.952,10 | 1.013,75 | 3,28% |
| Dow Jones (EOD) | 49.447,43 | 868,71 | 1,79% |
| Nasdaq 100 | 26.672,43 | 339,43 | 1,29% |
| S & P 500 (EOD) | 7.126,06 | 84,78 | 1,20% |
| SMI | 13.426,72 | 253,55 | 1,92% |
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| EUR/US$ | 1,1766 | -0,00 | -0,14% |
| EUR/Yen | 186,6057 | -0,91 | -0,48% |
| EUR/CHF | 0,9197 | -0,00 | -0,38% |
| EUR/Brit. Pfund | 0,8703 | -0,00 | -0,07% |
| Yen/US$ | 0,0063 | 0,00 | 0,37% |
| CHF/US$ | 1,2791 | 0,00 | 0,19% |
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| baha Brent Indication | 92,43 | -5,90 | -6,00% |
| Gold | 4.881,14 | 86,60 | 1,81% |
| Silber | 79,32 | -0,47 | -0,59% |
| Platin | 2.144,45 | 0,66 | 0,03% |
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