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17.04.2026 17:30:00

Trump: USA verbieten Israel weitere Angriffe auf Libanon
Beirut/Washington - Israel wird nach Angaben von US-Präsident Donald Trump den Libanon nicht mehr angreifen. "Es ist ihnen von den USA VERBOTEN. Es reicht jetzt!!!", schrieb er am Freitag auf seiner Plattform Truth Social. Am Donnerstag hatte Trump eine zehntägige Waffenruhe im Libanon verkündet, nachdem sich in dem Land die proiranische schiitische Hisbollah-Miliz sechs Wochen lang Gefechte mit der israelischen Armee geliefert hatte.
Iran öffnet Straße von Hormuz - Trump bleibt bei Blockade
Teheran/Washington - Der Iran hat die Straße von Hormuz für die Dauer der Waffenruhe im Libanon wieder vollständig für die Handelsschifffahrt freigegeben. Dies teilte der iranische Außenminister Abbas Araqchi am Freitag auf der Kurznachrichtenplattform X mit. US-Präsident Donald Trump hält an seiner Seeblockade für Schiffe mit einem iranischen Hafen als Start oder Ziel fest. Diese solle bestehen bleiben, bis die Verhandlungen mit Teheran abgeschlossen seien, schrieb er auf Truth Social.
Pariser Konferenz bereitet internationale Hormuz-Mission vor
Paris - Großbritannien will zusammen mit Frankreich eine multinationale Mission zum Schutz der Schifffahrt in der Straße von Hormuz anführen, sobald die Bedingungen dies zulassen. Der britische Premierminister Keir Starmer kündigte am Freitag bei einer internationalen Konferenz mit Vertretern von rund 50 Staaten in Paris an, der Einsatz solle "strikt friedlich und defensiv" sein, um die Minenräumung in der Straße zu unterstützen und Handelsschifffahrt wieder zu ermöglichen.
Meinl-Reisinger spricht in Antalya mit Außenministern
Antalya/Wien - Außenministerin Beate Meinl-Reisinger hat am Freitag am "Antalya Diplomacy Forum 2026" Gespräche mit den Außenministern von Pakistan, Syrien, der Ukraine, Jordanien und dem Sudan sowie dem neuen UNO-Flüchtlingskommissar geführt. Laut Meinl-Reisinger sei es wichtig, dass Österreich dort mit am Tisch sitze, "wo über unsere Sicherheit und unsere wirtschaftliche Zukunft gesprochen wird." Die Außenministerin ist noch bis Samstag in Antalya, bevor sie nach Äthiopien weiterreist.
Schultz nun offiziell Mahrer-Nachfolgerin
Wien - Die Tiroler Touristikerin Martha Schultz ist am Freitag mit 99,4 Prozent der Stimmen zur neuen Präsidentin des ÖVP-Wirtschaftsbundes gewählt worden. 170 Delegierte schritten zur Wahl, die Nachfolgerin des frühzeitig zurückgetretenen Harald Mahrer erhielt 169 Stimmen. "Du hättest dich ruhig selber wählen können", kommentierte der Wahlleiter Peter Haubner. Schultz nahm die Wahl dankend an. Medien konnten nur via Livestream zuschauen.
Anklage gegen Ex-Direktorin einer Wiener Seniorenresidenz
Wien - Die Staatsanwaltschaft Wien hat beim Landesgericht eine Anklage gegen eine ehemalige Direktorin einer Wiener Seniorenresidenz wegen Vernachlässigens wehrloser Personen (§ 92 StGB) eingebracht. In der Einrichtung, die es in dieser Form inzwischen nicht mehr gibt, dürfte es nach APA-Informationen über Jahre hinweg zu einem systematischen Organisationsversagen bei der Betreuung pflegebedürftiger Personen gekommen sein. Für die Angeklagte gilt die Unschuldsvermutung.
EU-Vertreter beraten mit ungarischem Wahlsieger Magyar
Budapest/Brüssel - Nach dem Wahlsieg der ungarischen Opposition unter Péter Magyar zeichnet sich eine geordnete Machtübergabe ab. Eine EU-Delegation reiste am Freitag nach Budapest, um am Abend mit Vertretern der künftigen Regierung zu sprechen. Bei der Parlamentswahl am Sonntag war der EU-skeptische und russlandfreundliche Regierungschef Viktor Orbán nach 16 Jahren an der Macht abgewählt worden. Magyar beschuldigte indes die scheidende Orbán-Regierung, brisante Unterlagen zu vernichten.
Zahl irregulärer Grenzübertritte in die EU deutlich gesunken
EU-weit/Brüssel/Warschau - Die Zahl der irregulären Grenzübertritte in die EU ist im ersten Quartal 2026 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 39 Prozent zurückgegangen. Das teilte die europäische Grenzschutzagentur Frontex am Freitag mit. Demnach gehörte "schlechtes Wetter entlang der wichtigsten Migrationsrouten" zu den Hauptgründen für den starken Rückgang. Insgesamt wurden etwas mehr als 21.400 irreguläre Grenzübertritte registriert. Insgesamt gab es rund 1.000 Tote im Mittelmeer, so die Agentur.
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red
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