| APA - N A C H R I C H T E N Ü B E R B L I C K |
| 17.04.2026 19:31:00 |
Iran öffnet Straße von Hormuz und droht erneut mit Sperre
Teheran/Washington - Der Iran hat die Straße von Hormuz für die
Dauer der Waffenruhe im Libanon wieder für die Handelsschifffahrt
freigegeben. Doch sollte die Seeblockade der USA andauern, werde der
Iran dies als Verletzung der Waffenruhe betrachten und die Straße
von Hormuz schließen, meldete die iranische Nachrichtenagentur FARS
unter Berufung auf einen Regierungsvertreter. US-Präsident Donald
Trump hält an seiner Seeblockade fest, bis die Verhandlungen mit
Teheran abgeschlossen sind.
Briten und Frankreich planen multinationale Hormuz-Mission
Paris - Großbritannien will zusammen mit Frankreich eine
multinationale Mission zum Schutz der Schifffahrt in der Straße von
Hormuz anführen, sobald die Bedingungen dies zulassen. Der britische
Premierminister Keir Starmer kündigte am Freitag bei einer
internationalen Konferenz mit Vertretern von rund 50 Staaten in
Paris an, der Einsatz solle "strikt friedlich und defensiv" sein, um
die Minenräumung in der Straße zu unterstützen und
Handelsschifffahrt wieder zu ermöglichen.
Trump: USA verbieten Israel weitere Angriffe auf Libanon
Beirut/Washington - Israel wird nach Angaben von US-Präsident
Donald Trump den Libanon nicht mehr angreifen. "Es ist ihnen von den
USA VERBOTEN. Es reicht jetzt!!!", schrieb er am Freitag auf seiner
Plattform Truth Social. Am Donnerstag hatte Trump eine zehntägige
Waffenruhe im Libanon verkündet, nachdem sich in dem Land die
proiranische schiitische Hisbollah-Miliz sechs Wochen lang Gefechte
mit der israelischen Armee geliefert hatte.
Schultz nun offiziell Mahrer-Nachfolgerin
Wien - Die Tiroler Touristikerin Martha Schultz ist am Freitag
mit 99,4 Prozent der Stimmen zur neuen Präsidentin des
ÖVP-Wirtschaftsbundes gewählt worden. 170 Delegierte schritten zur
Wahl, die Nachfolgerin des frühzeitig zurückgetretenen Harald Mahrer
erhielt 169 Stimmen. "Du hättest dich ruhig selber wählen können",
kommentierte der Wahlleiter Peter Haubner. Schultz nahm die Wahl
dankend an. Medien konnten nur via Livestream zuschauen.
Piloten der Lufthansa wollen vorerst nicht mehr streiken
Frankfurt - Passagiere der AUA-Mutter Lufthansa können vorerst
aufatmen. Nach Streiks des fliegenden Personals über die ganze Woche
plant die Pilotengewerkschaft Vereinigung Cockpit kurzfristig keine
weiteren Arbeitskampfmaßnahmen. Das teilte sie in einem internen
Rundschreiben mit, das der Deutschen Presse-Agentur vorliegt.
Buckelwal-Rettung in Ostsee frühestens am Samstag
Wismar - Der Versuch zur Rettung des seit Wochen an der
Ostseeküste Mecklenburg-Vorpommerns festliegenden Wals beginnt
frühestens am Samstag. Die verantwortliche Privatinitiative äußerte
am Freitag die Hoffnung auf ein glückliches Ende. Am Freitag sei mit
den Probespülungen begonnen worden, sagte der Chef des beauftragten
Tauchunternehmens, Fred Babbel. "Dann bringen wir alles auf
Position, dass alles abendfest gemacht wird, und dann geht's morgen
früh weiter."
Anklage gegen Ex-Direktorin einer Wiener Seniorenresidenz
Wien - Die Staatsanwaltschaft Wien hat beim Landesgericht eine
Anklage gegen eine ehemalige Direktorin einer Wiener
Seniorenresidenz wegen Vernachlässigens wehrloser Personen (§ 92
StGB) eingebracht. In der Einrichtung, die es in dieser Form
inzwischen nicht mehr gibt, dürfte es nach APA-Informationen über
Jahre hinweg zu einem systematischen Organisationsversagen bei der
Betreuung pflegebedürftiger Personen gekommen sein. Für die
Angeklagte gilt die Unschuldsvermutung.
Zahl irregulärer Grenzübertritte in die EU deutlich gesunken
EU-weit/Brüssel/Warschau - Die Zahl der irregulären
Grenzübertritte in die EU ist im ersten Quartal 2026 im Vergleich
zum Vorjahreszeitraum um 39 Prozent zurückgegangen. Das teilte die
europäische Grenzschutzagentur Frontex am Freitag mit. Demnach
gehörte "schlechtes Wetter entlang der wichtigsten Migrationsrouten"
zu den Hauptgründen für den starken Rückgang. Insgesamt wurden etwas
mehr als 21.400 irreguläre Grenzübertritte registriert. Insgesamt
gab es rund 1.000 Tote im Mittelmeer, so die Agentur.
Die Auswahl der Meldungen für diesen Nachrichtenüberblick
erfolgte automatisch.
red
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