| AMS Osram erfüllt im ersten Quartal die eigenen Versprechen |
| 06.05.2026 21:18:00 |
Der Leuchten- und Sensorenhersteller AMS
Osram hat im ersten Quartal 2026 wie erwartet weniger
umgesetzt. Der Ausblick für das laufende Jahr bleibt unverändert
gedämpft. Dafür scheint aber ein positiver Free Cashflow in
Reichweite.
Von Januar bis März gingen die Verkäufe im Vergleich zum Vorjahr um
3 Prozent 796 Millionen Euro zurück. Damit liege man im oberen
Bereich der Prognosespanne, betonten die Österreicher am
Mittwochabend in einer Mitteilung. Neben dem Verkauf von zwei
Geschäftseinheiten hätten vor allem auch saisonale Effekte zum
Rückgang geführt.
Das bereinigte Betriebsergebnis (Ebitda) sank ebenfalls um 3 Prozent
auf 131 Millionen Euro. Die entsprechende Marge lag mit 16,5 Prozent
ganz leicht über dem Vorjahreswert. AMS Osram hatte einen Wert von
"15 Prozent plus minus 1,5 Prozentpunkte" in Aussicht gestellt.
Man habe erste Einsparungen aus dem Effizienz- und
Transformationsprogramm realisiert, hieß es dazu. Deren Höhe wird
aber nicht beziffert.
Unter dem Strich resultierte ein bereinigter Reinverlust von 72
Millionen Euro, nach einem Fehlbetrag von 23 Millionen im
entsprechenden Quartals des Vorjahres. Auf IFRS-Basis gab es sogar
einen Verlust von 154 Millionen heraus.
Positiver Cashflow ab 2027
Die Nettoverschuldung blieb zum Quartalsende mit 1,071 Milliarden
Euro weitgehend stabil. Gleichzeitig war die Cash-Generierung
positiv: Der Free Cashflow betrug laut AMS Osram im ersten Quartal
bei 37 Millionen Euro. Ein Jahr zuvor waren 28 Millionen
abgeflossen.
Inklusive Desinvestitionen stellt AMS Osram für das Geschäftsjahr
2026 einen Free Cashflow von mehr als 300 Millionen Euro in
Aussicht. Verkäufe von Firmenteilen ausgerechnet werde dieser aber
"deutlich negativ" ausfallen. Im Jahr 2027 erwarte aber man eine
Rückkehr zu einem positiven Free Cashflow.
Gedämpfte Erwartungen an 2026
Für das laufende zweite Quartal stellt das Management einen Umsatz
zwischen 725 und 825 Millionen Euro in Aussicht. In Sachen
Profitabilität bleibt es bei jüngsten Aussagen: Die bereinigte
Ebitda-Marge soll bei "15 Prozent plus minus 1,5 Prozentpunkte"
liegen.
Die Erwartungen für das gesamte Jahr bleiben unverändert, hieß es.
Demnach soll der Umsatz wegen der Desinvestitionen und eines
schwächeren US-Dollars moderat zurückgehen. Der bereinigte Ebitda
werde durch verschiedene Einmaleffekte wie die Desinvestitionen und
höhere Edelmetallpreise belastet./ra/AWP/he
ISIN AT0000A3EPA4
AXC0373 2026-05-06/21:18
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Autor: - dpa-AFX
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