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26.03.2020 05:30:00

5.560 Covid19-Fälle in Österreich, Häftling infiziert
Wien - In Österreich ist die Zahl der nachweislich mit dem neuen Coronavirus infizierten Personen am Mittwoch auf 5.560 Fälle gestiegen. Die 24-Stunden-Steigerungsrate sank allerdings von 24,26 Prozent auf 14,03 Prozent. Die meisten Fälle gab es erneut in Tirol mit 1.396 und Oberösterreich mit 915. Unter den Infizierten in Österreich ist erstmals ein Häftling. In der Justizanstalt Innsbruck wurde ein Neuzugang positiv auf SARS-CoV-2 getestet.
Coronavirus - Zahl der Infektionen stieg weltweit auf über 450.000
Rom - Die Zahl der offiziell bestätigten Infektionsfälle mit dem neuartigen Coronavirus ist weltweit auf mehr als 450.000 gestiegen. Bis Mittwochabend infizierten sich mindestens 450.876 Menschen mit dem Erreger Sars-Cov-2, wie eine Zählung der Nachrichtenagentur AFP auf Basis von Behördenangaben ergab. Die Zahl der Todesfälle stieg auf mindestens 20.647. Das Coronavirus hat sich inzwischen auf 182 Länder rund um den Globus ausgebreitet. Die meisten Infektionen verzeichnet mit 81.218 offiziell gemeldeten Fällen weiterhin China, wo das Virus im vergangenen Dezember erstmals aufgetreten war. An zweiter Stelle steht Italien mit knapp 74.400 nachgewiesenen Infektionen und 7.503 Toten.
Coronavirus - Zahl der Toten in USA auf über 1.000 gestiegen
Washington - In den USA hat die Zahl der durch das Coronavirus ums Leben gekommenen Menschen am Mittwoch die Marke von 1.000 überschritten. Das geht aus Daten der Johns Hopkins-Universität hervor. Demnach starben mittlerweile mehr als 1.030 Menschen an Covid-19. Mehr als 68.500 Infizierte wurden bestätigt. Nur China und Italien haben bisher mehr Infizierte registriert. New York ist die US-Stadt mit den meisten Opfern - hier wurden allein 280 Tote gezählt.
Coronavirus - US-Senat billigte Billionen-Notprogramm
Washington - Der US-Senat hat im Kampf gegen die wirtschaftlichen und sozialen Auswirkungen der Coronavirus-Pandemie das größte Rettungspaket der US-Geschichte beschlossen. Die Kongresskammer stimmte am Mittwochabend (Ortszeit) mit klarer Mehrheit für die Maßnahmen mit einem Umfang von rund zwei Billionen Dollar (1.847 Mrd. Euro). Das Nothilfepaket, das massive Hilfen für die Bevölkerung und die Wirtschaft vorsieht, muss noch vom Repräsentantenhaus abgesegnet und von Präsident Donald Trump unterzeichnet werden.
EU-Videogipfel zur Corona-Krise
Brüssel - Die EU-Staats- und Regierungschefs, darunter Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP), wollen am Donnerstag in einem Videogipfel erneut ihre Maßnahmen gegen die Corona-Krise abstimmen. Thema sind die Ausgangsbeschränkungen zur Eindämmung des Virus, die Lastwagenstaus an den innereuropäischen Grenzen und der gemeinsame Kampf gegen die Wirtschaftskrise infolge der Pandemie. Das Europaparlament befasst sich in einer außerordentlichen Sitzung ebenfalls mit Maßnahmen gegen die Folgen der Pandemie.
Streit über Coronavirus-Krise brachte Regierung im Kosovo zu Sturz
Pristina - Im Kosovo hat die Koalitionsregierung von Ministerpräsident Albin Kurti nach nur sechs Monaten im Amt ein Misstrauensvotum inmitten der Coronavirus-Krise nicht überstanden. Für einen Misstrauensantrag stimmten am späten Mittwochabend im Parlament 82 von 120 Abgeordneten. 32 stimmten dagegen, berichtete der öffentlich-rechtliche TV-Sender RTK. Die Koalitionsregierung von Kurtis links-nationaler Partei Vetevendosje (Selbstbestimmung) und der konservativen Demokratischen Liga des Kosovos (LDK) zerstritt sich in der Frage des richtigen Umgangs mit der Corona-Pandemie.
Attentäter von Christchurch bekannte sich überraschend schuldig
Christchurch - Ein gutes Jahr nach dem verheerenden Terroranschlag auf zwei Moscheen im neuseeländischen Christchurch hat sich der mutmaßliche Attentäter überraschend als schuldig bekannt. Der 29-jährige Angeklagte habe am Donnerstag vor dem Gericht in Christchurch die 51 Morde und 40 Mordversuche zugegeben, teilte die neuseeländische Polizei mit. Im Juni hatte der australische Rassist noch erklärt, in allen Anklagepunkten unschuldig zu sein. Am 15. März 2019 hatte der Täter in zwei Moscheen 51 Menschen getötet und Dutzende weitere verletzt. Die Attacke übertrug er per Helmkamera live im Internet. Vor dem Blutbad hatte er eine Kampfschrift mit rassistischen Parolen ins Netz gestellt.
Coronavirus - Börsechef gegen Dividendenverzicht
Wien - Börsechef Christoph Boschan hält einen Verzicht auf hohe Dividendenzahlungen - wie ihn SPÖ, Attac, Arbeiterkammer und auch die Finanzmarktaufsicht angesichts der Coronakrise angeregt haben - für nicht angebracht. Der Staat verteile Krisenhilfe schließlich aus den Töpfen, die die Unternehmen vorher gefüllt hätten, meinte er am Mittwoch in der "ZiB2".
sg/mf
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