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01.07.2022 15:30:00

18 Tote bei Raketeneinschlägen in Region Odessa
Kiew (Kyjiw)/Moskau/Odessa - Bei russischen Raketenangriffen sind in der Nähe der ukrainischen Hafenstadt Odessa nach Behördenangaben mindestens 18 Menschen getötet und Dutzende weitere verletzt worden. 16 Tote gab es laut Zivilschutz in der Nacht auf Freitag allein bei einem Raketenangriff auf ein Wohngebäude in einem Dorf im Bezirk Bilhorod-Dnistrowskyj. Weitere Raketen sollen in zwei nahen Ferienanlagen eingeschlagen haben. Russland meldete die Einnahme der Öl-Raffinerie in der Stadt Lyssytschansk.
Regierung berät über rückläufige Gas-Einspeicherung
Wien/Moskau - Die Gasspeicher in Österreich füllen sich aktuell nicht so schnell wie gehofft. Wie das zuständige Klimaministerium von Leonore Gewessler (Grüne) am Freitag mitteilte, ist die Einspeicherung in die österreichischen Speicher seit Dienstag dieser Woche "merklich zurückgegangen". Sie kündigte für kommenden Dienstag eine Lageeinschätzung der Bundesregierung an. Ursache für die niedrigen Einspeicherraten seien laut ersten Analysen hohe Gasexporte von Österreich nach Italien.
Prozess gegen OStA-Chef Fuchs wurde vertagt
Innsbruck/Wien - Der Prozess gegen den Wiener OStA-Leiter Johann Fuchs ist am Freitag am Innsbrucker Landesgericht vertagt worden. Der suspendierte Sektionsleiter Christian Pilnacek ließ sich als Zeuge entschuldigen, die nächste Verhandlung wurde für den 10. August angesetzt. Fuchs musste sich wegen Verletzung des Amtsgeheimnisses und Falschaussage vor dem Ibiza-Untersuchungsausschuss verantworten. Er bekannte sich nicht schuldig.
Preise steigen so schnell wie zuletzt 1975
Wien - Die Teuerung in Österreich hat sich im Juni weiter beschleunigt. Die Inflationsrate beträgt laut Schnellschätzung der Statistik Austria 8,7 Prozent, nach 7,7 Prozent im Mai. Gegenüber dem Vormonat steigt das Preisniveau voraussichtlich um 1,4 Prozent. Damit hat die Inflationsrate den höchsten Wert seit September 1975 erreicht. In der Eurozone sind die Verbraucherpreise im Juni um 8,6 Prozent gestiegen - das ist die höchste Inflation seit der Einführung des Euro.
Vier Jahre Haft in Wels wegen Messerattacke auf Sohn
Wels - Ein 66-Jähriger, der Anfang Jänner seinen Sohn zu töten versucht haben soll, ist am Freitag in Wels rechtskräftig zu vier Jahren Haft verurteilt worden. Er hatte dem 34-Jährigen dreimal in den Bauch gestochen, weshalb die Staatsanwaltschaft Anklage wegen Mordversuchs erhoben hatte. Die stark alkoholisierten Männer waren vor der Messerattacke in Streit geraten, Anlass dafür: zu laute Musik.
21.000 Asylanträge in fünf Monaten in Österreich
Wien - In Österreich haben in den vergangenen fünf Monaten 21.000 Personen Asylanträge gestellt, was einer Steigerung von 150 Prozent gegenüber dem Vergleichszeitraum 2021 entspricht. Innenminister Gerhard Karner (ÖVP) begründete dies vor allem durch die verstärkten Kontrollen und mit der Tatsache, dass Schlepper aufgrund des Krieges in der Ukraine aggressiv damit werben, dass die Grenzen in Europa offen seien. Der Innenminister will mit einem weiteren Maßnahmenpaket gegensteuern.
Influenza-Impfung für Erwachsene ab 2023 gegen Rezeptgebühr
Wien - Die Grippe-Impfung wird ab Herbst 2023 für alle ab 18 österreichweit deutlich kostengünstiger angeboten: Bund, Länder und Sozialversicherung haben sich erstmals auf ein reguläres öffentliches Impfprogramm für Erwachsene geeinigt, zu bezahlen ist dann nur mehr die Rezeptgebühr. Das Programm ist zunächst auf zwei Jahre befristet und soll dann evaluiert werden. Gemeinsames Ziel ist eine Ausweitung auch auf andere Impfungen.
Arbeitslosigkeit sinkt unter 300.000er-Marke
Wien - Die Entwicklung am heimischen Arbeitsmarkt ist trotz hoher Energiepreise und Ukraine-Krieg weiter positiv. Ende Juni waren 298.402 Menschen arbeitslos gemeldet oder in Schulung, das sind um 61.747 weniger als im Juni 2021, teilte das Arbeitsministerium am Freitag mit. Die Arbeitslosenquote sank auf 5,5 Prozent, das ist der niedrigste Stand seit Mai 2008 mit damals 5,2 Prozent. Die Voranmeldungen zur Kurzarbeit haben sich binnen eines Monats auf 24.436 halbiert.
Wiener Börse schließt den zweiten Tag in Folge sehr schwach
Wien - Die Wiener Börse hat sich am Freitagnachmittag etwas höher gezeigt. Der ATX stieg um 0,19 Prozent auf 2.884,71 Punkte, büßte aber einen Großteil der Verlaufsgewinne wieder ein. Bestimmende Marktthemen bleiben weiterhin Inflationssorgen, Zinsängste und Rezessionsbefürchtungen. Wienerberger kletterten nach einer Prognoseanhebung für 2022 um 2,1 Prozent. Zumtobel gaben nach Zahlen um 1,4 Prozent nach. Versorger konnten kräftig zulegen, Bauaktien mussten Abschläge hinnehmen.
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red
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