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02.07.2022 16:30:00

Heftige russische Attacken in der Ostukraine
Kiew (Kyjiw)/Moskau - Im Osten der Ukraine hat Russland seine Angriffe auf breiter Front fortgesetzt. Das Verteidigungsministerium in Moskau behauptete, bei Luftangriffen seien mehrere ukrainische Waffenlager zerstört worden. Der ukrainische Generalstab in Kiew berichtete, in der Umgebung von Charkiw - der zweitgrößten Stadt des Landes - versuche die russische Armee, mit Unterstützung der Artillerie verlorene Positionen zurückzuerobern. Die Angaben aus den Kampfgebieten lassen sich kaum prüfen.
Brandstätter und Meinl-Reisinger im Parlament in Kiew
Kiew (Kyjiw)/Moskau - Eine Delegation der parlamentarischen Freundschaftsgruppe Österreich-Ukraine hat in Kiew das ukrainische Parlament besucht. Bei seinem Treffen mit Parlamentspräsident Ruslan Stefantschuk "haben wir vereinbart, dass wir engere Kooperationen unserer Parlamente im Bereich Bildung & Infrastruktur wollen", teilte der Obmann der Gruppe, NEOS-Abgeordneter Helmut Brandstätter am Samstag auf Twitter mit. Auch NEOS-Chefin Beate Meinl-Reisinger war in Kiew dabei.
"Patientenmilliarde" laut Rechnungshof nie realisiert
Wien - Ein Rohbericht des Rechnungshofs (RH) zur Krankenkassenreform unter der ÖVP-FPÖ-Regierung lässt die Wogen bei Opposition und Ärztevertretung hochgehen. Demnach existiert die von der damaligen Regierung propagierte "Patientenmilliarde", die direkt den Versicherten hätte zugute kommen sollen, nicht. Anstelle dieser Einsparung habe sich stattdessen ein Mehraufwand von 214,95 Mio. ergeben, kritisiert der Rechnungshof laut einem Online-Bericht des Nachrichtenmagazins "profil".
Sorge vor weiterer Gewalt nach Protesten in Libyen
Tripolis - In Libyen wächst nach gewaltsamen Protesten in mehreren Städten die Sorge vor weiterer Gewalt. Angesichts einer "fragilen Lage" mahnte der EU-Botschafter in dem nordafrikanischen Land, José Sabadell, am Samstag zu Zurückhaltung. "Proteste müssen friedlich ablaufen und ohne jegliche Gewalt". Die UN-Sonderberaterin für Libyen, Stephanie Williams, appellierte ebenfalls an alle Beteiligten, Ruhe zu bewahren. Gewaltakte wie die Stürmung des Parlaments seien "völlig inakzeptabel".
AMS-Vorstand Kopf für Wartefrist bei Arbeitslosengeld
Wien - Der Vorstand des Arbeitsmarktservices (AMS), Johannes Kopf, findet eine Wartefrist beim Arbeitslosengeld "interessant und durchaus diskutierenswert". Er argumentierte in der Ö1-Reihe "Im Journal zu Gast" unter anderem mit der Praxis bei Saisonniers, wo Anfang des Monats Arbeitskräfte freigesetzt und drei Wochen später vom selben Arbeitnehmer wieder beschäftigt werden. Kopf versteht nicht, warum diese Kosten "der gesamten Versicherungsgemeinschaft umgehängt werden".
Erneut über 10.000 Corona-Neuinfektionen registriert
Wien - Auch am Samstag sind erneut über 10.000 Corona-Neuinfektionen binnen 24 Stunden in Österreich registriert worden. 10.071 waren es exakt, um 1.159 mehr als noch vor einer Woche, wie Gesundheits- und Innenministerium informierten. Diese Zahl lag wieder über dem Schnitt der vergangenen sieben Tage mit 9.884 Fällen. Auch die Sieben-Tage-Inzidenz stieg innerhalb eines Tages von 757,6 auf 770,5 Fälle pro 100.000 Einwohner. Somit baut sich die sommerliche Corona-Welle weiter auf.
Warnstreiks sorgen erneut für Flugausfälle in Paris
Paris - Am Pariser Flughafen Roissy-Charles-de-Gaulle haben Warnstreiks erneut zu Annullierungen von Flügen geführt. Am Samstag wurden zwischen 7.00 Uhr und 14.00 Uhr 20 Prozent der geplanten Starts und Landungen gestrichen, wie der Airport mitteilte. Damit ist jeder fünfte Flug betroffen. Schon am Freitag waren 17 Prozent der Starts und Landungen ausgefallen. Die Streikenden fordern wegen der zunehmenden Inflation mehr Lohn und bessere Arbeitsbedingungen.
Nach Unwetter in Kärnten Zivilschutzwarnung teils aufgehoben
Treffen - Nach dem schweren Unwetter mit Überflutungen und Vermurungen im Kärntner Gegendtal ist am Samstagnachmittag die Zivilschutzwarnung für die Gemeinde Treffen aufgehoben worden. Das teilte die Bezirkshauptmannschaft Villach-Land mit. Weiterhin aufrecht bleibt sie allerdings für die Gemeinde Arriach. Die Zivilschutzwarnungen waren seit Mittwoch in den frühen Morgenstunden aufrecht, die Bevölkerung wurde aufgerufen, nicht ins Freie zu gehen, es herrschte Lebensgefahr.
Die Auswahl der Meldungen für diesen Nachrichtenüberblick erfolgte automatisch.
red
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