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21.02.2024 22:30:00

Assange muss weiter auf Gerichtsentscheid warten
London/Berlin - Im Kampf gegen seine drohende Auslieferung an die USA muss Julian Assange weiter abwarten. Eine Anhörung vor einem Gericht in London endete am Mittwoch ohne Entscheidung - die Richter wollen zu einem späteren Zeitpunkt entscheiden, ob dem WikiLeaks-Gründer ein volles Berufungsverfahren zusteht. Für den 52-jährigen Australier wäre es die letzte Chance, sich vor einem britischen Gericht gegen seine Abschiebung zu wehren. Das US-Justizministerium wirft Assange Spionage vor.
G20-Außenminister beraten zu Kriegen in Ukraine und Gaza
Rio de Janeiro - Angesichts einer Blockade des UNO-Sicherheitsrats kommt der Gruppe der G20 nach Einschätzung des brasilianischen Außenministers Mauro Vieira eine Schlüsselrolle bei der Lösung internationaler Krisen zu. "Brasilien ist zutiefst besorgt über die derzeitige internationale Lage in Bezug auf Frieden und Sicherheit", sagte er am Mittwoch zum Auftakt des zweitägigen Außenministertreffens der Gruppe der führenden und aufstrebenden Wirtschaftsmächte (G20) in Rio de Janeiro.
Benko will in U-Ausschuss erscheinen
Wien - Investor Rene Benko wird offenbar dem parlamentarischen Cofag-Untersuchungsausschuss als Auskunft zur Verfügung stehen. Laut "Oberösterreichischen Nachrichten" und "Standard" soll der Gründer der Signa-Holding der Ausschussführung zugesagt haben, am 4. April die Fragen des Gremiums zu beantworten. Ursprünglich sollte er Anfang März Auskunft geben. Die Opposition vermutet, dass Benko sowie Unternehmer Siegfried Wolf überproportional von staatlichen Hilfen profitiert hätten.
15 Monate bedingt für Hauptangeklagte in Causa Wiener Wohnen
Wien - Das Großverfahren um den Bestechungs- und Korruptionsskandal bei Wiener Wohnen ist am Mittwochabend am Landesgericht für die Hauptangeklagten mit zur Bewährung ausgesetzten Freiheitsstrafen zu Ende gegangen. Ein 58-jähriger Firmenchef, der von April 2011 bis 2013 Dutzende Werkmeister von Wiener Wohnen "geschmiert" haben soll, und zwei enge Mitarbeiter des Unternehmers fassten jeweils 15 Monate bedingt aus.
Von der Leyen weicht Verbrenner-Aus auf
Brüssel - EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen hat betont, dass die auf EU-Ebene getroffene Entscheidung zum sogenannten Verbrenner-Aus 2026 überprüft wird. Es sei "sehr wichtig", dass im Jahr 2026 eine Überprüfung erfolge, sagte die CDU-Politikerin am Mittwoch in Brüssel. "Ich denke, oft wird vergessen, dass im Jahr 2026 eine Bestandsaufnahme und eine Überprüfung stattfinden wird." Österreichs Bundeskanzler Karl Nehammer (ÖVP) ist gegen das Verbrenner-Aus.
Pepco in Österreich vor Insolvenz, 680 Jobs betroffen
Wien - Der polnische Diskontriese Pepco wird in Österreich demnächst seine Pforten schließen. Das Unternehmen stellt hierzulande seinen gesamten Geschäftsbetrieb ein und wird demnächst Insolvenz anmelden, wie der "Standard" (online) am Mittwoch berichtete. Betroffen sind demnach 680 Beschäftigte in 73 Filialen. Das Unternehmen begründet den Schritt in einer Aussendung damit, dass in Österreich nicht das erwartete Niveau an Renditen erreicht werde.
Bis zu 25 Tote bei Minenunglück in Venezuela
Caracas - Beim Einsturz einer illegalen Mine in einem abgelegenen Dschungelgebiet im Süden Venezuela könnten nach Angaben des örtlichen Bürgermeisters bis zu 25 Menschen ums Leben gekommen sein. "Es ist von 25 Toten und 15 Verletzten die Rede", sagte Yorgi Arciniega, Bürgermeister der Ortschaft Angostura, am Mittwoch. Es gebe aber zunächst keine "genaue Anzahl".
Mindestens zwölf Tote bei Drogenkämpfen in Mexiko
Mexiko-Stadt - In Südmexiko sind bei einer Auseinandersetzung zwischen bewaffneten Gruppen mindestens zwölf mutmaßliche Bandenmitglieder ums Leben gekommen. Das bestätigte Präsident Andrés Manuel López Obrador am Mittwoch. Nach dem Vorfall am Dienstag in einer bergigen und abgelegenen Region der Gemeinde San Miguel Totolapan im Bundesstaat Guerrero sei die Nationalgarde dort im Einsatz.
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red
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