| ROUNDUP: Air Liquide profitiert von starker Nachfrage nach medizinischen Gasen |
| 28.10.2025 13:01:00 |
Der Linde-Rivale Air Liquide
hat im dritten Quartal dem schwierigen
Wirtschaftsumfeld getrotzt. "Air Liquide hat erneut eine sehr solide
Leistung erbracht und seinen profitablen Wachstumskurs fortgesetzt",
sagte Unternehmenschef Francois Jackow laut einer Mitteilung am
Dienstag. Wie bereits in der ersten Jahreshälfte sei der Umsatz
trotz eines schwierigen Umfelds organisch angestiegen. Allerdings
ging der berichtete Erlös in dem Zeitraum alleine wegen ungünstiger
Wechselkurse zurück.
Am Aktienmarkt kamen die Umsatzzahlen und die bestätigten
Jahresziele gut an. Die Aktie legte zuletzt um rund 1,7 Prozent auf
175,34 Euro zu und gehörte damit zu den gefragtesten Werten im
Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50. Seit dem Jahreswechsel summiert
sich damit das Kursplus auf fast 12 Prozent.
Der Umsatz schrumpfte in den drei Monaten bis Ende September wegen
ungünstiger Wechselkurse im Jahresvergleich um 2,4 Prozent auf knapp
6,6 Milliarden Euro, wie der Konzern in Paris mitteilte. Auf
vergleichbarer Basis - Währungseffekte und die Folgen des
Weiterreichens gesunkener Energiepreise an die Kunden ausgeklammert
- legten die Erlöse um 1,9 Prozent zu. Die Nachfrage nach
medizinischen Gasen blieb dabei der Wachstumstreiber. Die
Entwicklung fiel im Rahmen der Analystenerwartungen aus.
Das Gasegeschäft, das den größten Anteil am Umsatz ausmacht,
entwickelte sich in den Regionen unterschiedlich. In der Region
Amerika legten die Erlöse auf vergleichbarer Basis um fast fünf
Prozent zu. Dabei profitierte das Unternehmen nach eigenen Angaben
im Geschäft mit großen Industriekunden vom Start neuer
Produktionsanlagen. Vor allem die Erlöse von medizinischen Gasen in
den USA zogen dank höherer Preise kräftig an. Während die
Konzernerlöse in Europa, Naher Osten und Afrika leicht zulegten,
gingen sie in der Region Asien-Pazifik etwas zurück.
Für 2025 nimmt sich die Unternehmensführung um Air-Liquide-Chef
Jackow weiterhin eine Steigerung der operativen Gewinnmarge vor. Bis
Ende 2026 soll diese kumuliert über fünf Jahre um 460 Basispunkte
steigen. Die operative Marge hatte 2024 um 1,50 Prozentpunkte auf
19,9 Prozent zugelegt./mne/err/mis
ISIN FR0000120073
AXC0192 2025-10-28/13:01
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Autor: - dpa-AFX
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