| IRW-News: Miningscout: Lithiumnachfrage steigt wieder Q2 Metals profitiert von westlichen Lieferketten |
| 14.11.2025 08:35:00 |
IRW-PRESS: Miningscout: Lithiumnachfrage steigt wieder Q2 Metals
profitiert von westlichen Lieferketten
Der Lithiummarkt könnte seine Talsohle durchschritten haben: Der
Aufbau westlicher Lieferketten und die stark wachsende Nachfrage
nach Energiespeicherlösungen verleihen dem Batteriemetall neuen
Schwung, der in die Rohstoff- und Aktienkurse Einzug hält.
Die Aktie des Lithiumexplorers Q2 Metals (ISIN: CA74739G1072, WKN:
A3D4CR) hat in den vergangenen sechs Monaten um 130 % zugelegt. Im
Laufe des Jahres legte das Unternehmen mehrfach
Explorationsergebnisse für das Cisco-Projekt im kanadischen Quebec
vor. Im Juli wurde das erste Explorationsziel definiert: Dieses geht
von einer Lithiummineralisierung von 215 bis 329 Mio. Tonnen mit
einem Gehalt von 1,0 bis 1,38 % LiO aus.
Die mineralisierte Zone ist in der Tiefe und entlang des Streichens
weiterhin offen, und da bisher nur 40 Bohrungen durchgeführt wurden,
besteht Potenzial für eine signifikante Erweiterung des
Cisco-Projekts, erläuterte Neil McCallum, VP Exploration, damals.
Die weitere Exploration verlief ebenfalls erfolgreich. Zuletzt
wurden im September Bohrergebnisse vorgelegt - mit Gehalten von bis
zu 1,61 % LiO über mehr als 270 Meter.
Doch nicht nur die Fortschritte des Explorationsteams begünstigen
den Aktienkurs, sondern auch das sich aufhellende Marktumfeld: Der
Lithiummarkt könnte seinen Boden erreicht haben. Seit Ende Juni sind
die Preise in China (gemessen am Preis für Lithiumcarbonat 99,5 %)
um rund ein Drittel gestiegen. Auch wenn das Preisniveau noch immer
85 % unter den Höchstständen liegt, zeichnet sich an vielen Stellen
ein Ende der Baisse ab. Dies spiegelt sich auch in den Aktienkursen
anderer Lithiumunternehmen wider: Albemarle etwa konnte in den
letzten sechs Monaten um fast 80 % zulegen, SQM um 47 %.
Wir glauben, dass die jüngste Dynamik bei Lithium eher auf eine
robuste Nachfrage als auf mögliche Versorgungsengpässe
zurückzuführen ist, so die Analysten von Citigroup in einer
Mitteilung vom 9. November. Mit der Zeit wächst unsere Überzeugung,
dass in den nächsten Jahren eine starke Nachfrage nach Batterien zu
erwarten ist.
Nachfrage nach Lithium steigt
In den letzten Monaten stand vor allem die Angebotsseite im
Mittelpunkt: Nach der Einstellung des Betriebs einer Mine durch den
weltweit größten Hersteller von Elektrofahrzeugbatterien, CATL,
zogen die Preise an. Als ursächlich für die Einstellung des Betriebs
gilt letztlich Pekings Bestreben, Überkapazitäten abzubauen - was
grundsätzlich für ein Ende des Preisverfalls spricht.
Seit einigen Wochen aber rückt die Nachfrage wieder stärker ins
Rampenlicht - und hier insbesondere die Nachfrage in Verbindung mit
Energiespeichersystemen. Laut Citigroup werden diese eine immer
wichtigere Rolle spielen und bis 2030 etwa ein Drittel der gesamten
Batterienachfrage ausmachen - gegenüber etwa 20 % im vergangenen
Jahr.
Die Nachfrage nach Batterien wird den Citi Analysten zufolge bis
2026 um 31 % gegenüber dem Vorjahr steigen, wobei die Nachfrage nach
Energiespeichersystemen und Elektrofahrzeugen um 45 % bzw. 26 %
zunehmen dürfte. Selbst eine mögliche Wiederinbetriebnahme der Mine
durch CATL werde deshalb wahrscheinlich nichts am derzeitigen Abbau
der Lagerbestände ändern.
Ein mögliches Aufbruchsignal kam am 12. November aus Südkorea: Das
Stahlunternehmen POSCO erwirbt für 765 USD einen Teil des
Lithiumgeschäfts des australischen Unternehmens Mineral Resources.
Durch den Deal entsteht ein Joint Venture, über das POSCO eine
indirekte Beteiligung von jeweils 15 % an den Lithiumminen Wodgina
und Mt Marion erhält. POSCO CEO In Hwa Chan erklärte, sein
Unternehmen betrachte Energiematerialien neben dem Stahlgeschäft als
einen zentralen Wachstumsmotor. Der Konzern betreibt bereits ein
Joint-Venture-Projekt für Lithiumhydroxid in Südkorea mit dem
australischen Lithiumförderer Pilbara Minerals.
Steigende Preise könnten auf Eis liegende Deals beleben
Die steigenden Lithiumpreise, die verbesserten Nachfrageaussichten
und die Rückkehr der M&A Aktivität könnten den Markt rasch beleben:
Viele substanzielle Verträge zwischen Lithiumproduzenten- und
Explorern und der nachgelagerten Industrie liegen aufgrund des
Preisverfalls auf Eis.
So wurden laut Zahlen von Benchmark Mineral Intelligence 17 von 32
zwischen 2020 und 2024 abgeschlossenen Verträgen für Lithium, Nickel
und Kobalt entweder aufgehoben, neu verhandelt oder die
Liefertermine verschoben.
Die Verzögerungen spiegeln das derzeit niedrige Preisniveau für
Lithium und andere Batteriemetalle wider, sagte Adam Webb, Leiter
des Bereichs Batterierohstoffe bei Benchmark. Dies erschwert die
Finanzierung und führt zu Verzögerungen in der Projektentwicklung.
Ein weiterer Faktor tritt noch hinzu: Die Sorge um die Integrität
der Lieferketten. Der Lithiummarkt wird weitreichend durch China
dominiert. Im Oktober hatte Peking Exportkontrollen unter anderem
für Güter im Zusammenhang mit Lithiumbatterien, Kathodenmaterialien,
Graphitanodenmaterialien sowie deren Produktionsanlagen und
-technologien eingeführt. Diese wurden nach einer Einigung mit
US-Präsident Donald Trump wieder ausgesetzt - allerdings nur
vorübergehend.
Regierungen setzen auf sichere Lieferketten Zu den
China-spezifischen Risiken kommen allgemeine geopolitische
Unsicherheiten, die sich etwa in den jüngsten Unruhen in Mali
materialisieren, die ebenfalls das Lithiumangebot beeinträchtigen
könnten.
Die Industrienationen setzen deshalb auf Interventionen, um sichere
und von China unabhängige Lieferketten aufzubauen. "Westliche
Regierungen sind zunehmend bereit, direkt in strategische
Mineralienmärkte einzugreifen, was eine Verlagerung von der
traditionellen Laissez-faire-Rohstoffpolitik hin zu einer
sicherheitsorientierten Industrieplanung signalisiert, sagt Andrea
Hotter vom Branchendienst Fastmarkets.
Q2 Metals arbeitet weiter an der Exploration von Cisco. Das Projekt
hat in der Branche bereits einige Aufmerksamkeit erregt. Es wurde
von der Association de l'exploration minière du Québec (AEMQ) als
Finalist für die Auszeichnung Entdeckung des Jahres nominiert. Die
Führungsebene nennt dafür konkrete Gründe.
Alicia Milne, Präsidentin und CEO erläutert: Ciscos Lage im
Lithiumdistrikt James Bay, insbesondere die Nähe zum ganzjährig
befahrbaren Billy Diamond Highway und vor allem zum Bahnanschluss in
der nahegelegenen Stadt Matagami, macht das Projekt zu einem idealen
Kandidaten für eine Erschließung.
Dieses Explorationsziel, insbesondere seine Beschränkung auf die
aktuell definierte mineralisierte Zone, unterstreicht sowohl das
enorme Potenzial des Cisco-Projekts als auch dessen Gehalt, sagt
McCallum. Ziel weiterer Bohrprogramme sei die Umwandlung des
Explorationsziels zu einer NI 43-101-konformen, abgeleiteten
Mineralressourcenschätzung.
Fazit: Q2 Metals profitiert vom Lithium-Aufschwung
Der Lithiummarkt zeigt klare Anzeichen einer Erholung: Steigende
Preise, wachsende Nachfrage nach Energiespeichern und geopolitisch
motivierte Bestrebungen, unabhängige Lieferketten aufzubauen,
schaffen ein zunehmend konstruktives Umfeld. Davon profitiert auch
Q2 Metals. Das Unternehmen liefert kontinuierlich starke
Explorationsergebnisse auf dem Cisco-Projekt und rückt damit immer
stärker in den Fokus einer Branche, die nach stabilen und westlich
kontrollierten Bezugsquellen sucht. Während Unsicherheiten im
globalen Rohstoffmarkt bestehen bleiben, unterstreicht das wachsende
Interesse an Cisco und die Nominierung als Entdeckung des Jahres das
Potenzial des Projekts. Q2 Metals steht damit an einem
vielversprechenden Punkt in einem Markt, der sich neu ordnet.
Weitere Informationen zu Q2 Metals Corp. finden Sie im
Unternehmensprofil auf Miningscout.de:
https://www.miningscout.de/minenaktien/q2-metals-corp/
Unternehmen: Q2 Metals Corp. WKN: A3D4CR ISIN: CA74739G1072
Webseite: https://www.q2metals.com/
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