| Dubai Air Show: Emirates stockt Bestellung für verspätete Boeing 777X auf |
| 17.11.2025 12:20:00 |
Der angeschlagene Flugzeugbauer Boeing
hat in Dubai ein Vertrauensvotum für seinen stark
verspäteten Großraumjet 777X bekommen. Auf der Luftfahrtmesse in dem
arabischen Emirat stockte die Fluggesellschaft Emirates ihre
bisherige Bestellung für den Typ um 65 auf 270 Passagierjets auf.
Damit gelang dem US-Konzern Boeing der erste große Deal auf der Air
Show - noch vor seinem Rivalen Airbus . Der weltgrößte
Flugzeugbauer aus Europa hofft derweil, dass Emirates auch einen
Großauftrag für das größte Airbus-Modell A350-1000 erteilt.
Der neue Emirates-Auftrag über 65 Boeing-Jets hat laut der
Fluggesellschaft einen Gesamtwert von rund 38 Milliarden US-Dollar
(32,7 Mrd Euro). Allerdings sind bei Großbestellungen von Flugzeugen
immense Rabatte üblich, sodass der tatsächliche Kaufpreis weitaus
niedriger liegen dürfte.
So hat Boeing bei der 777X seit Jahren mit Problemen zu kämpfen.
Ursprünglich sollte die modernisierte Version des langjährigen
Verkaufsschlagers 777 schon im Jahr 2020 erstmals ausgeliefert
werden. Nach mehreren Verschiebungen sollte es zuletzt bis 2026
dauern, doch Ende Oktober verschob Boeing den Termin um ein weiteres
Jahr auf 2027. Als Grund nannte das Management weitere Verzögerungen
bei der Zulassung des Modells.
Erstkundin ist die deutsche Lufthansa . Deren Chef
Carsten Spohr plant die 777X vorläufig schon gar nicht mehr ein, um
von weiteren Verzögerungen nicht kalt erwischt zu werden. Emirates
erwartet ihr erstes Exemplar nun im zweiten Quartal 2027.
Angetrieben werden alle 777X-Maschinen von Turbinen des US-Konzerns
GE Aerospace - anders als der Airbus A350, bei dem
Triebwerke des britischen Herstellers Rolls-Royce zum
Einsatz kommen.
Auf der Dubai Air Show vor zwei Jahren hatte Emirates-Chef Tim Clark
die Triebwerksvariante für die Langversion A350-1000 als zu
wartungsintensiv kritisiert. Er bestellte deshalb wider Erwarten nur
eine kleinere Zahl von Maschinen in der Standardversion A350-900.
Diesmal kann Airbus unterdessen auf einen Großauftrag des arabischen
Billigfliegers Flydubai hoffen. Die staatliche Airline hatte bisher
nur Flugzeuge von Boeing gekauft. Jetzt könnte sie sich für 150
Mittelstreckenjets aus der Airbus' A320neo-Familie entscheiden,
berichtete die Nachrichtenagentur Bloomberg unter Berufung auf mit
der Sache vertraute Personen. Boeing könne derweil auf weitere 50
Festbestellungen hoffen. Die beteiligten Unternehmen wollten die
Informationen nicht kommentieren./stw/err/men
ISIN US3696043013 DE0008232125 GB00B63H8491 NL0000235190 US0970231058
AXC0136 2025-11-17/12:20
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Autor: - dpa-AFX
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