| ROUNDUP: Airbus gewinnt Großaufträge von Boeing-Kunden Flydubai und Air Europa |
| 18.11.2025 14:15:00 |
Der weltgrößte Flugzeugbauer Airbus
ist am zweiten Messetag in Dubai mit großen Jet-Bestellungen
durchgestartet. Hatte sein Rivale Boeing aus den USA
auf der Dubai Air Show am Montag mit einem Großauftrag der Fluglinie
Emirates gepunktet, legte der Weltmarktführer aus Europa am Dienstag
nach. Dabei gewann er mit Flydubai und Air Europa zwei
Fluggesellschaften für sich, die bisher reine Boeing-Flotten
betreiben. Ein erhoffter Auftrag von Emirates für Airbus blieb
jedoch aus.
Den zahlenmäßig größten Auftrag kündigte Flydubai an: Der arabische
Billigflieger unterschrieb einen Vorvertrag über 150
Mittelstreckenjets vom Typ A321neo. Bisher hatte die Gesellschaft
nur auf Maschinen von Boeing gesetzt. Einen weiteren Vorvertrag
unterzeichnete die spanische Fluggesellschaft Air Europa: Sie will
ihre Boeing-Langstreckenflotte erneuern und zu diesem Zweck bis zu
40 Airbus-Großraumjets vom Typ A350-900 ordern.
Außerdem bestellte die arabische Fluggesellschaft Etihad insgesamt
13 Airbus-Großraum-Passagierjets der Typen A330neo und A350-1000
sowie drei Frachter vom Typ A350F. Die afrikanische Ethiopian
Airlines entschied sich für weitere sechs A350-900. Und Gulf Air
unterzeichnete einen festen Auftrag über 15 Boeing-Langstreckenjets
vom Typ 787 "Dreamliner".
Ein schon länger erwarteter Großauftrag der arabischen Fluglinie
Emirates für das größte Airbus-Modell A350-1000 scheint aber nicht
in Sicht. Emirates-Chef Tim Clark sagte, er sei an dem Flugzeug
nicht interessiert, weil die Antriebe seine Anforderungen nicht
erfüllten. Schon vor zwei Jahren hatte Clark die Triebwerke der
A350-1000 als zu wartungsintensiv kritisiert und den Hersteller
Rolls-Royce öffentlich abgekanzelt. Damals bestellte
er wider Erwarten nur eine kleinere Zahl von Maschinen in der
Standardversion A350-900.
Boeing hingegen konnte bei Emirates in Dubai erneut punkten. Die
Fluggesellschaft aus Dubai orderte am Montag zusätzliche 65
Großraumjets vom Typ Boeing 777X, obwohl die modernisierte
Neuauflage des Verkaufsschlagers 777X inzwischen sieben Jahre
Verspätung hat. Inzwischen hat Emirates 270 Passagierjets der
777X-Reihe bestellt.
Erst Ende Oktober hatte Boeing bekannt gegeben, dass sich die
Auslieferung der 777X-Reihe bis ins Jahr 2027 verzögert. Erstkundin
ist die Deutsche Lufthansa . Emirates erwartet ihre
erste 777X nun im zweiten Quartal 2027. Die 777X ist der größte Jet
im Boeing-Katalog, nachdem der Hersteller die Produktion des
Jumbo-Jets 747 mangels Nachfrage eingestellt hat - ähnlich wie
Airbus den Bau der doppelstöckigen A380.
Die 777X soll deutlich weniger Treibstoff verbrauchen als ihre
Vorgängerin. Konkurrenzmodell ist der Airbus A350 - vor allem in
seiner Langversion A350-1000./stw/err/jha/
ISIN US3696043013 DE0008232125 GB00B63H8491 NL0000235190 US0970231058
AXC0193 2025-11-18/14:15
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Autor: - dpa-AFX
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