| Gold legt erneut zu - Preis steigt deutlich über 4.100 Dollar |
| 25.11.2025 15:41:00 |
Der Goldpreis hat am Dienstag an
seine Vortagsgewinne angeknüpft. Der Preis für eine Feinunze (31,1
Gramm) stieg im frühen Handel bis auf fast 4.156 US-Dollar. Dies war
der höchste Stand seit dem 13. November. Bis zum Nachmittag
verteidigte Gold seine Gewinne weitgehend, zuletzt kostete die
Feinunze 4.139 Dollar.
Das Edelmetall hatte sich bereits am Montagabend wegen Aussagen des
US-Notenbank-Vertreters Christopher Waller deutlich verteuert und
war über die Marke von 4.100 Dollar geklettert. Er hatte Fox
Business Network gesagt, dass er wegen der Unsicherheiten mit Blick
auf den US-Arbeitsmarkt zu einer Zinssenkung im Dezember rät. Da
Gold selbst keine Zinsen abwirft, profitiert Gold meist davon, wenn
die Zinsen sinken.
"Die Entwicklung der letzten Tage zeigt, dass bis zur Fed-Sitzung am
9./10. Dezember noch viel Bewegung bei den Zinserwartungen möglich
ist, mit entsprechenden Auswirkungen beim Goldpreis", kommentierte
Commerzbank-Ökonom Carsten Fritsch. Zudem dürften die Verhandlungen
über ein Ende des Ukraine-Kriegs den Goldpreis bestimmen. "Denn
dadurch könnte die Nachfrage nach Gold als sicherer Hafen
beeinflusst werden", schreibt Fritsch. Washington und Kiew sind sich
nach ukrainischen Angaben über die wichtigsten Fragen des
US-Friedensplans einig geworden. Russland hat allerdings vor
größeren Abweichungen zu Gunsten der Ukraine gewarnt.
Mit dem jüngsten Anstieg setzt der Goldpreis seine jüngste Erholung
nach dem Zwischentief Ende Oktober fort. Auf dieses Niveau war er
zurückgefallen, nachdem er am 20. Oktober das Rekordhoch von
4.381,52 Dollar erreicht hatte.
Trotz des Rücksetzers nach dem Rekordhoch zählt Gold zu einer der
beliebtesten Anlageklassen in diesem Jahr. Seit Ende 2024 verteuerte
sich das Edelmetall um fast 60 Prozent. Gründe dafür gibt es viele.
So schätzen viele Anleger Gold in Zeiten von hoher wirtschaftlicher
Unsicherheit als sogenannten sicheren Hafen./jsl/he
ISIN XC0009655157
AXC0170 2025-11-25/15:41
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Autor: - dpa-AFX
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