| WDH/Trump will Kraftstoffvorgaben für Autos lockern |
| 04.12.2025 06:16:00 |
(In der Meldung vom Mittwochabend wurde im Leadsatz das überflüssige
Wort «Vorgaben» gestrichen. (Nicht: «Begleitet von Chefs mehrerer
Autokonzerne hat US-Präsident Donald Trump Vorgaben Lockerungen von
Vorgaben angekündigt, (...)», sondern: «Begleitet von Chefs mehrerer
Autokonzerne hat US-Präsident Donald Trump Lockerungen von Vorgaben
angekündigt, (...)»)
(Wiederholung vom Vorabend)
WASHINGTON (dpa-AFX) - Begleitet von Chefs mehrerer Autokonzerne hat
US-Präsident Donald Trump Lockerungen von Vorgaben angekündigt, wie
viel Kraftstoff Autos und leichte Nutzfahrzeuge in den Vereinigten
Staaten künftig verbrauchen dürfen. Er wolle die "lächerlichen und
inakzeptablen" Auflagen seines demokratischen Vorgängers Joe Biden
beenden, sagte er im Weißen Haus.
Trump zeigte sich überzeugt, dadurch die Geldbeutel der US-Bürger zu
entlasten. Unter anderem standen neben ihm der Chef der Opel-Mutter
Stellantis , Antonio Filosa, und Ford
-Lenker Jim Farley. Letzterer stellte in Aussicht,
mehr "erschwingliche" Fahrzeuge auf dem US-Markt anzubieten.
Die bisherigen Richtlinien sahen vor, dass im Flottendurchschnitt
des Modelljahres 2031 eine Gallone Kraftstoff für rund 50 Meilen
ausreichen muss. Das entspricht etwa 4,7 Litern pro 100 Kilometer.
Stattdessen solle nun ein Wert von nur 34,5 Meilen pro Gallone
angepeilt werden - also etwa 6,8 Liter auf 100 Kilometer. Bidens
strengere Vorschriften sollten Verbraucher durch niedrigeren
Kraftstoff-Verbrauch finanziell entlasten und zugleich die Umwelt
besser schützen. Autohersteller mussten indes mehr Geld ausgeben, um
den neuen Standards gerecht zu werden.
Stopp von Emissionsrechten könnte Tesla schmerzen
Die US-Regierung will ferner ab dem Modelljahr 2028 den Handel mit
Emissionsrechten stoppen. Autobauer konnten diese handeln und so
Punkte ansammeln, um strenge Vorschriften zu erfüllen. Vor allem für
Tesla waren diese Erlöse bislang wichtig, um die eigene Bilanz
aufzubessern. Die geplanten Schritte sind noch nicht in die Tat
umgesetzt.
Der US-Bundesstaat Kalifornien hatte bereits im Frühjahr bei seinen
Umweltbemühungen einen Rückschlag erlitten. So hatte der US-Senat
eine Ausnahmeregelung für den US-Bundesstaat aufgehoben, die ihm
erlaubt hatte, eigene strengere Umweltvorschriften für Autos zu
etablieren./ngu/DP/mis
ISIN DE0005190003 US3453708600 DE0007100000 DE0007664039 US88160R1014
AXC0022 2025-12-04/06:16
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Autor: - dpa-AFX
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