| Meta holt sich für KI-Geräte Design-Experten von Apple |
| 04.12.2025 06:21:00 |
Der Designer, der für die Bedienung
von Apple-Produkten zuständig ist, wechselt zum
Facebook-Konzern Meta . Alan Dye soll an Geräten für
die Ära Künstlicher Intelligenz arbeiten, wie Metas Technikchef
Andrew Bosworth auf der Plattform X schrieb.
Dye verantwortete zuletzt unter anderem die neue Optik der
Apple-Betriebssysteme mit ihren teilweise durchsichtigen
Bedienelementen und Fenstern. Das im Herbst eingeführte Design mit
dem Namen "Liquid Glass" (flüssiges Glas) sorgte teils auch für
Kritik, weil damit Text in manchen Situationen schwieriger zu lesen
ist. Zusammen mit Dye wechselt auch Apple-Designer Billy Sorrentino
zu Meta.
Apple gab bekannt, dass Steve Lemay die Führung des Design-Teams
übernehmen werde. Er war einst schon an der Entwicklung des ersten
iPhones beteiligt gewesen.
Technik für KI-Ära
Meta-Manager Bosworth schrieb, man sei an einem Wendepunkt
angelangt, an dem künftige KI-Geräte "grundlegend verändern werden,
wie wir mit Technologie interagieren". Mit dieser Zielsetzung dürfte
Dye in den kommenden Jahren gegen seinen ehemaligen Chef Jony Ive
antreten.
Ive, der bei Apple das Design von iPhone, iPad und verschiedenen
Mac-Computern prägte, arbeitet inzwischen an KI-Geräten für den
ChatGPT-Entwickler OpenAI. Über die geplante Technik ist bislang
kaum etwas bekannt. Eine Theorie in der Branche ist aber, dass KI,
die sich mit Nutzern unterhalten und mit Hilfe von Kameras deren
Umgebung erfassen kann, radikal neue Geräte ermöglichen wird. Einige
Experimente in diese Richtung schlugen aber bereits fehl.
Fokus auf Brillen
Meta setzt dabei bisher auf Kameras in Brillengestellen, die
Künstlicher Intelligenz des Konzerns mehr Kontext geben sollen.
Nutzer können die KI-Software damit zum Beispiel dazu befragen, was
sie gerade vor sich sehen. Seit einigen Monaten verkauft Meta auch
eine Brille, die Informationen auf einem kleinen Display einblenden
kann. Konkurrent Google zeigte bereits ebenfalls
Prototypen eines solchen Geräts. Auch Apple soll daran arbeiten -
brachte aber zunächst das 3.700 Euro teure Headset Vision Pro
heraus, das die Umgebung mit Kameras erfassen und auf Displays vor
den Augen wiedergeben kann./so/DP/zb
ISIN US0378331005 US30303M1027 FR0000121667 US02079K1079
AXC0025 2025-12-04/06:21
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Autor: - dpa-AFX
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