| Wohnungssuchende im Osten haben wieder mehr Auswahl |
| 07.12.2025 11:11:00 |
Wer in den ostdeutschen Flächenländern eine
Wohnung sucht, hat auf großen Immobilienplattformen wieder mehr
Auswahl. Das ergab eine Abfrage der Deutschen Presse-Agentur bei den
Plattformen Immoscout24, Kleinanzeigen und Immowelt. Vergangenes
Jahr hatten sie noch einen Rückgang bei den Wohnungsanzeigen
gemeldet.
"Der ostdeutsche Wohnungsmarkt zeigt eine klare Aufwärtsdynamik -
sowohl bei Mietwohnungen als auch bei Wohneigentum", sagt etwa der
Immobilienexperte Thomas Beyerlein von der Hochschule Biberach, der
die Kleinanzeigen-Daten analysierte. Das Angebot steige deutlich.
"Das schafft neue Chancen für Wohnungssuchende und Käufer."
Regionale Unterschiede auf den Plattformen
Es gibt aber je nach Plattform regionale Unterschiede. Immowelt
verzeichnet etwa seit Jahresbeginn in allen ostdeutschen
Bundesländern einen steigenden Trend bei Miet- und
Eigentumswohnungen. Ähnlich sieht es bei Kleinanzeigen aus, wo
durchschnittliche Tageswerte von Oktober 2024 und Oktober 2025
verglichen wurden.
Bei Immoscout24 hingegen gibt es in Sachsen und Brandenburg ein
sinkendes Angebot. Hintergrund könne die Ausweichbewegung aus Berlin
und sinkender Leerstand in Leipzig sein, hieß es zur Erklärung. Die
Angebotspreise für Mietwohnungen und -häuser gingen auf der
Plattform in allen ostdeutschen Bundesländern seit Jahresbeginn nach
oben. Kleinanzeigen und Immowelt lieferten keine Daten zu
Mietpreisen.
So sieht es in den Bundesländern aus:
* Thüringen: Hier verzeichnet etwa Kleinanzeigen ein sattes Plus an
angebotenen Mietwohnungen von 18 Prozent. Das war der deutlichste
Anstieg in allen Bundesländern. Immoscout24 meldet hingegen
stagnierende Zahlen. Die Angebotsmieten für Bestandswohnungen pro
Quadratmeter zogen von durchschnittlich 6,54 Euro im ersten Quartal
auf 6,65 Euro im dritten Quartal an.
* Sachsen: Hier fällt das Plus bei angebotenen Mietwohnungen bei
Kleinanzeigen mit 10 Prozent geringer aus als in Thüringen.
Immoscout24 verzeichnete hingegen einen Rückgang um rund 9 Prozent.
Die Mieten im Bestand erhöhten sich hier von 6,57 Euro auf 6,65
Euro.
* Sachsen-Anhalt: Kleinanzeigen meldete hier 3 Prozent mehr
angebotene Mietwohnungen als im Oktober des Vorjahres. Ähnlich hoch
fiel der Zuwachs auf Immoscout24 aus. Auch hier ging es mit den
Bestandsmieten nach oben: von durchschnittlich 6,32 auf 6,42 Euro
pro Quadratmeter.
* Brandenburg: Hier ist das Bild auf den Plattformen gespalten. Bei
Kleinanzeigen wurden im Oktober 16 Prozent mehr Wohnungsangebote
verzeichnet als im Oktober 2024. Auf der Plattform Immoscout24
hingegen sanken die Zahlen um rund 5 Prozent. Die Angebotsmieten für
Bestandswohnungen erhöhten sich der Plattform zufolge von 8,77 Euro
auf 8,94 Euro.
* Mecklenburg-Vorpommern: Hier verzeichnet Kleinanzeigen ein Plus
von 12 Prozent bei den angebotenen Mietwohnungen. Bei Immoscout24
ging es um etwa 2 Prozent nach oben. Die Preise für Mietwohnungen
legten von 7,59 auf 7,74 Euro zu./dhu/DP/mis
ISIN DE000LEG1110 DE000A1ML7J1 LU1673108939
AXC0010 2025-12-07/11:11
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Autor: - dpa-AFX
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