| dpa-AFX-Überblick: UNTERNEHMEN - Die wichtigsten Meldungen vom Wochenende |
| 07.12.2025 20:35:00 |
Klöckner & Co bestätigt Gespräche zu möglicher Übernahme durch einen
US-Konzern
DÜSSELDORF - Der Stahlhändler Klöckner & Co. könnte
bald vom US-Konzern Worthington Steel übernommen
werden. Der Düsseldorfer Konzern bestätigte am Samstagabend
Verhandlungen zu einem möglichen Übernahmeangebot für alle Aktien
des im SDax notierten Unternehmens. Das
US-Unternehmen prüfe derzeit die Bücher des deutschen Stahlhändlers.
Es sei derzeit offen, ob oder unter welchen Bedingungen ein
Übernahmeangebot abgegeben werde, hieß es in der Pflichtmitteilung
weiter.
Hornbach Holding macht weniger Geschäft als erwartet und wird
skeptischer
BORNHEIM/PFALZ - Die Hornbach Holding hat im dritten
Quartal weniger Geschäft machen können als gedacht und wird bei der
Ergebnisprognose etwas vorsichtiger. Das um Sondereffekte bereinigte
Ergebnis vor Zinsen und Steuern im Geschäftsjahr 2025/26 dürfte zwar
weiter auf Vorjahresniveau liegen und damit in einem Korridor von
minus bis plus 5 Prozent um 269,5 Millionen Euro, wie das SDax
-Unternehmen am Freitagabend in Bornheim (Pfalz)
mitteilte. Die obere Hälfte der Spanne sei aus heutiger Sicht nicht
ausgeschlossen, aber auch nicht mehr das wahrscheinlichste Szenario,
hieß es nun. Der Umsatz soll nach wie vor auf oder leicht über dem
Vorjahresniveau von 6,2 Milliarden Euro landen. Die Aktie fiel
nachbörslich auf der Handelsplattform Tradegate um über fünf Prozent
gegenüber dem Xetra-Schluss.
IPO/'The Information': Musks SpaceX spricht von Börsengang 2026
SAN FRANCISCO - Elon Musks Raumfahrtfirma SpaceX hat Investoren
einem Medienbericht zufolge einen Börsengang in der zweiten
Jahreshälfte 2026 in Aussicht gestellt. Zugleich erwäge SpaceX, dass
einige Mitarbeiter und frühe Geldgeber Aktien verkaufen können,
schrieb die Website "The Information". SpaceX solle dabei insgesamt
mit 800 Milliarden Dollar (gut 687 Mrd Euro) bewertet werden, hieß
es unter Berufung auf informierte Personen.
ROUNDUP: Jeder zweite Zug zu spät - aber Bahn soll sauberer werden
BERLIN - Wer abschätzen will, wie es um die eigene Bahnreise steht,
kann derzeit eine Münze werfen. Kopf: Der Zug ist pünktlich. Zahl:
Er kommt zu spät. Auch im November war nahezu jeder zweite Fernzug
der Deutschen Bahn verspätet unterwegs. Lediglich 54,5 Prozent der
Züge kamen ohne größere Verzögerung ans Ziel, wie vorläufige Zahlen
zeigen, die die Bahn nun veröffentlicht hat.
Glanzloser BVB nach Pokal-Aus in der Liga mit wichtigem Sieg
DORTMUND - Mit Minimalismus zurück in die Erfolgsspur: Fünf Tage
nach dem Pokal-Aus ist Borussia Dortmund zumindest in
der Fußball-Bundesliga wieder auf Kurs. Mit dem 2:0 (1:0) in einem
spielerisch enttäuschenden Spitzenspiel gegen die TSG 1899
Hoffenheim bleibt der BVB dem Tabellenzweiten RB Leipzig auf den
Fersen. Tore von Julian Brandt (43. Minute) und Nico Schlotterbeck
(60.) sorgten dafür, dass das Team von Trainer Niko Kovac auch im
zehnten Bundesliga-Heimspiel am Stück ungeschlagen blieb.
ROUNDUP: Wie Temu und Shein dem Einzelhandel vor Weihnachten
zusetzen
BERLIN/KÖLN - 263 Euro - so viel Geld möchten die Menschen in
Deutschland im Schnitt für Weihnachtsgeschenke ausgeben. Das geht
aus einer YouGov-Umfrage hervor. Gute Aussichten für den Handel
könnte man denken. Das Weihnachtsgeschäft kommt jedoch bislang nicht
recht in Schwung. In einer Umfrage des Handelsverbands Deutschland
(HDE) haben gut zwei Drittel der Händler mit dem bisherigen
Geschäftsverlauf in der Vorweihnachtszeit unzufrieden geäußert.
Flugsicherung: Deutlich mehr Zwischenfälle mit Drohnen
LANGEN - Im deutschen Luftraum kommt es zunehmend zu gefährlichen
Begegnungen zwischen Drohnen und bemannten Flugzeugen. Laut
Deutscher Flugsicherung (DFS) sind im laufenden Jahr bis
einschließlich November bereits 208 gefährliche Behinderungen des
Flugverkehrs durch die unbemannten Flugkörper registriert worden.
Das sind deutlich mehr als die 149 Zwischenfälle im gleichen
Zeitraum des Vorjahres. Auch der Jahreshöchstwert aus 2024 mit 161
Fällen ist bereits übertroffen.
Tui: Reisen wird etwas teurer
HANNOVER - Urlauber müssen für ihre Reisen voraussichtlich auch im
kommenden Jahr wieder tiefer in die Tasche greifen. Der
Deutschlandchef des größten europäischen Reiseveranstalters Tui
, Benjamin Jacobi, erwartet, dass die Preise um ein
bis drei Prozent zulegen werden, wie er den Zeitungen der Funke
Mediengruppe sagte. Der Manager betonte, der Urlaub werde 2026 nicht
sehr viel teurer als 2025.
Mietwagen zu Weihnachten mehr als ein Sechstel teurer
KÖLN - Wer zu Weihnachten mit dem Mietwagen nach Hause fährt, muss
dieses Jahr deutlich tiefer in die Tasche greifen. Die Preise in
Deutschland sind für Buchungen in den Weihnachtsferien derzeit 17,4
Prozent höher als vor einem Jahr, wie die Plattform
billiger-mietwagen.de ermittelt hat. Basis waren Tausende echte
Buchungen in den vergangenen Wochen mit einem Volumen von etwa
120.000 Mietwagentagen.
AXC0078 2025-12-07/20:35
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Autor: - dpa-AFX
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