| ROUNDUP: VDA erwartet 2026 rund 693.000 neue E-Autos |
| 08.12.2025 10:44:00 |
Der Verband der Automobilindustrie (VDA) erwartet
für das kommende Jahr die Neuzulassung von rund 693.000 neuen reinen
Elektroautos (BEV). Das wären demnach rund 30 Prozent mehr als
voraussichtlich im Gesamtjahr 2025 zugelassen werden, wie der
Verband mitteilte. Zuvor hatte die "Rheinische Post" berichtet.
Inklusive weiterer alternativer Antriebe wie Plug-in-Hybride kommt
der VDA auf knapp eine Million Neuzulassungen von Fahrzeugen mit
elektrisch unterstützten Antrieben. Die Zahl neuer Plug-in-Hybride
dürfte demnach hingegen etwas zurückgehen: um fünf Prozent auf
286.000 Neufahrzeuge.
Voraussetzung: Private E-Auto-Förderung kommt
Bezogen auf die reinen Batterieautos liegt die Prognose des VDA
etwas unter der des Verbands der Internationalen
Kraftfahrzeughersteller, der rund 740.000 Neu-BEV im kommenden Jahr
für möglich hält - vorausgesetzt, die von der Bundesregierung
angekündigte Förderung für private E-Autos kommt. Diese Bedingung
stellt der VDA ebenfalls für die eigenen Einschätzungen.
Für den Gesamtmarkt sieht der Branchenverband hingegen kaum
Erholung. Über alle Antriebsarten hinweg hält der VDA für das
kommende Jahr insgesamt 2,9 Millionen Pkw-Neuzulassungen für
möglich. Das wären voraussichtlich rund 2 Prozent mehr als dieses
Jahr. Vom bisherigen Rekordjahr 2019, also vor der Pandemie, sind
diese Zahlen aber noch deutlich entfernt. Damals wurden bezogen auf
die Prognose für 2026 fast 20 Prozent mehr Neuwagen zugelassen.
ZDK erwartet 2,95 Millionen Neuzulassungen
Auch der Zentralverband Deutsches Kraftfahrzeuggewerbe (ZDK) schaut
etwas positiver in die Zukunft als der VDA. Der ZDK erwartet einen
"deutlichen Marktschub" für 2026 und 2,95 Millionen Neuzulassungen.
"Davon werden voraussichtlich 1,1 Millionen Fahrzeuge einen
batterieelektrischen Antrieb haben, Batterieelektrofahrzeuge (BEV)
und Plug-in-Hybride (PHEV) gleichermaßen", teilte der Verband mit.
Das wären 120.000 mehr, als der VDA prognostiziert.
"Die politischen Impulse, das breitere Modellangebot und die
wachsende Alltagstauglichkeit elektrischer Antriebe greifen endlich
ineinander", sagte ZDK-Präsident Thomas Peckruhn laut Mitteilung.
"2026 wird zum Jahr, in dem die Elektromobilität im Markt wirklich
ankommen kann, wenn die Weichen richtiggestellt werden." Der ZDK
vertritt die Interessen von Autohäusern, Karosserie- und
KfZ-Meisterbetrieben./maa/DP/zb
ISIN DE0005190003 DE000PAH0038 DE0007100000 DE0007664039 US88160R1014
AXC0110 2025-12-08/10:44
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Autor: - dpa-AFX
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