| Aktien Frankfurt Ausblick: Leicht im Plus - Warten auf die US-Zinsentscheidung |
| 09.12.2025 08:21:00 |
Vor der zur Wochenmitte erwarteten
Leitzinsentscheidung der US-Notenbank dürfte der Dax
am Dienstag in Wartestellung bleiben. Rund eine Stunde vor Beginn
des Börsenhandels legte er um moderate 0,2 Prozent auf 24.088 Punkte
zu. Der EuroStox 50 , der Leitindex der Euroregion,
wird ebenfalls mit leichten Zuschlägen erwartet.
Bereits tags zuvor war der Dax knapp über der 50- und auch der
100-Tage-Durchschnittslinie auf der Stelle getreten und damit aus
der Handelsspanne vom Freitag nicht heraus gekommen. Diese
charttechnischen Linien gelten als Barometer für den mittel- und
längerfristigen Trend. In den zwei Wochen davor hatte er sich
allerdings wieder deutlich von seinem Zwischentief erholt.
Das Jahr ist somit bisher für den deutschen Leitindex gut verlaufen.
Aktuell liegt er rund 21 Prozent im Plus, sodass kaum jemand noch
große Risiken eingehen will.
Da zudem zuletzt wieder fest mit einer Zinssenkung gerechnet wurde,
gilt ein solcher Schritt inzwischen als eingepreist. Marktstratege
Mislav Matejka von JPMorgan warnte daher vor zu hohen Erwartungen.
Die Börsen befänden sich wieder in Sichtweite ihrer Rekordhöhen,
weshalb Gewinnmitnahmen für den einen oder anderen eine Option sein
könnten.
Unter den Einzelwerten dürfte Thyssenkrupp im MDax
mit Aussagen zum neuen Geschäftsjahr im Blick stehen. Der
Industriekonzern, der wegen einer schwachen Nachfrage und
niedrigerer Preise kürzlich seine Prognose für das Ende September
abgeschlossene Geschäftsjahr 2024/25 gesenkt hatte, äußerte sich am
Morgen für das neue Jahr. Die kürzlich auf den Weg gebrachte
Sanierung der kriselnden Stahlsparte wird Thyssenkrupp
millionenschwere Verluste einbrocken. Weil dafür hohe Rückstellungen
gebildet werden müssten, dürfte 2025/26 unter dem Strich ein
Fehlbetrag von 400 bis 800 Millionen Euro auflaufen, hieß es. Die
Aktie büßte auf der Handelsplattform Tradegate im Vergleich zum
Xetra-Schluss knapp fünf Prozent ein.
Abwärts ging es vorbörslich zudem für die im SDax notierten Aktien
von Evotec und den Jost Werken. Die Beteiligungsholding des
dänischen Pharmakonzerns Novo Nordisk will laut
Kreisen ihren Anteil am Wirkstoffforscher Evotec
senken. Bis zu 9,4 Millionen Papiere sollen verkauft werden, wie die
Nachrichtenagentur Bloomberg am Montagabend unter Berufung auf von
ihr eingesehene Unterlagen berichtete. Das sind rund 5 Prozent des
Grundkapitals. Die Evotec-Aktie fiel vorbörslich auf Tradegate um
vier Prozent.
Beim Nutzfahrzeugzulieferer Jost Werke steigt die
Peter Möhrle Holding aus. Die Großaktionärin platzierte in einem
beschleunigten Auktionsverfahren 1,5 Millionen Aktien und damit 10,1
Prozent des Grundkapitals zu 48,50 Euro das Stück. Die Jost-Aktie
sackte zuletzt um rund fünf Prozent ab.
Aufmerksamkeit dürfte zudem eine Umstufung durch die US-Bank Morgan
Stanley auf sich ziehen. Diese senkte ihre Bewertung für das Papier
des Kochboxen-Versenders Hellofresh auf "Underweight" mit einem
Kursziel von 5,50 Euro. Der Anteilsschein des MDax-Unternehmens gab
vorbörslich um vier Prozent nach./ck/stk
ISIN DE0008469008 EU0009658145 DE0008467416
AXC0052 2025-12-09/08:21
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Autor: - dpa-AFX
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