| Goldpreis steigt über 4.300 US-Dollar - Silber mit neuem Rekordstand |
| 12.12.2025 12:46:00 |
Der Goldpreis hat am Freitag deutlich zugelegt.
Der Preis für eine Feinunze (31,1 Gramm) stieg auf 4.339,19
US-Dollar. Dies ist der höchste Stand seit dem 21. Oktober. Am
Morgen hatte der Goldpreis noch rund 50 Dollar weniger gekostet. Der
Goldpreis bewegt sich damit auf sein jüngstes Rekordhoch von
4.381,52 Dollar zu, das am 20. Oktober erreicht worden war.
Auch der Silberpreis legte erneut zu und erreichte einen neuen
Rekord. In der Spitze stieg der Preis bis auf 64,57 US-Dollar je
Unze. Silber stieg aber weniger stark als noch am Vortag.
Die Erwartungen von einer weiteren Lockerung der Geldpolitik in den
USA stützte zuletzt die Preise für Edelmetalle. Diese werfen keine
Zinsen ab und profitieren daher von niedrigeren Leitzinsen. Zudem
könnte eine Zinssenkung die Konjunktur anschieben. Dies dürfte die
Nachfrage nach Silber stützen, da es auch in der Industrie gebraucht
wird. Zudem machten die jüngsten Kursverluste des US-Dollar
Edelmetalle in anderen Währungsräumen günstiger, was die Nachfrage
ankurbelt.
"Die Gewinner des Jahres an den Rohstoffmärkten sind zweifellos die
Edelmetalle, wobei zuletzt vor allem Silber herausstach", schreiben
die Rohstoffexperten der Commerzbank. Der Silberpreis hat sich seit
Jahresbeginn verdoppelt. Unterstützung komme von einer anziehenden
Investmentnachfrage von Silber-ETFs. "Damit verschärft sich die Lage
am ohnehin unterversorgten Silbermarkt deutlich", schreibt die
Commerzbank. "Der Preisanstieg scheint daher fundamental
unterstützt, aber das Ausmaß mahnt zweifellos zur Vorsicht."
Gestützt werden der Gold- und Silberpreis auch durch den
verschärften Konflikt zwischen den USA und Venezuela. Das
US-Finanzministerium hat neue Sanktionen verhängt. Die US-Regierung
baut damit weiter Druck auf die Regierung in Caracas auf: Erst am
Mittwoch hatten die US-Küstenwache und andere Einheiten vor der
Küste Venezuelas einen Öltanker unter ihre Kontrolle gebracht.
Venezuela hat riesige Ölvorkommen, ist stark von den Exporteinnahmen
abhängig und liefert sein Öl vor allem an den US-Rivalen
China./jsl/stk
ISIN XC0009655157
AXC0128 2025-12-12/12:46
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Autor: - dpa-AFX
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