| ROUNDUP/Aktien New York: Leichte Verluste - 'Jobdaten rechtfertigen Zinssenkung' |
| 16.12.2025 17:00:00 |
Die US-Börsen haben am Dienstag nach einem kaum
veränderten Start leicht geschwächelt. Die wegen des teilweisen
Regierungsstillstands (Shutdowns) verzögert vorgelegten
Arbeitsmarktdaten für Oktober und November sowie die ebenfalls
verzögerten Einzelhandelsdaten waren durchwachsen ausgefallen. An
den laut Helaba-Analyst Ralf Umlauf "bereits ausgeprägten
Zinssenkungserwartungen" dürfte dies aber insgesamt nichts ändern.
Der US-Leitindex Dow Jones Industrial , der zuletzt am
Freitag auf ein Rekordhoch von 48.887 Punkten geklettert war, gab um
0,3 Prozent auf 48.250 Punkte nach.
Der marktbreite S&P 500 verlor 0,4 Prozent auf 6.792
Punkte, während der Nasdaq 100 0,2 Prozent auf 25.008
Zähler einbüßte. Vor allem der überwiegend mit Technologiewerten
bestückte Auswahlindex hatte in den vergangenen Handelstagen
geschwächelt, denn derzeit sind Umschichtungen im Gange. Wieder
aufgeflammte Sorgen um womöglich zu hohe Bewertungen von KI-Aktien
belasten. Viele Anleger schichten aktuell lieber in Standardwerte,
also Aktien aus der traditionellen Industrie um.
"Beschäftigungsrückgang im Oktober überrascht, solide im November",
kommentierte Umlauf. Vor allem die Beschäftigungslage im Oktober,
die einen deutlichen Stellenabbau zeigte, lasse die Zinssenkung der
US-Notenbank Fed in der vergangenen Woche gerechtfertigt erscheinen.
"Derweil liegt die Arbeitslosenquote ungeachtet des Anstiegs auf
einem im historischen Vergleich niedrigen Niveau." Am vergangenen
Mittwoch hatte die Fed trotz der unklaren Datenlage den Leitzins
gesenkt, und dies - trotz hartnäckig hoher Inflation - mit Signalen
einer Abkühlung am Jobmarkt begründet.
Mit Blick auf die Einzelhandelsumsätze in der weltgrößten
Volkswirtschaft wurde im Oktober eine Stagnation verzeichnet,
während Volkswirte ein kleines Plus erwartet hatten.
Unter den Einzelwerten im Dow waren Merck & Co
Schlusslicht mit minus 3,1 Prozent. Sie dürften unter Aussagen des
Konkurrenten Pfizer leiden, dessen Papiere im S&P 100
um 4,3 Prozent nachgaben. Der Pharmakonzern
prognostiziert für das kommende Jahr nur ein geringes Umsatzwachstum
und liegt mit seiner Prognose unter den bisherigen
Analystenerwartungen.
Die Ford-Papiere gingen auf Berg- und Talfahrt und
gaben zuletzt 0,3 Prozent nach. Der Autobauer hatte am Vorabend den
Umbau seines verlustreichen Elektroauto-Geschäfts angekündigt. Dafür
allerdings wird eine hohe Abschreibung von 19,5 Milliarden Dollar
fällig. Zugleich schätzt das Unternehmen die Aussichten für den
operativen Gewinn in diesem Jahr allerdings etwas besser ein.
Unter den Aktien der "Magnificent 7" zeigten sich zuletzt nur Meta
im Plus mit 0,4 Prozent. Alphabet ,
Amazon Nvidia und Microsoft
hielten sich mit sehr geringen Verlusten am
Vortagesschluss, während Apple und Tesla
um jeweils 0,3 Prozent nachgaben./ck/men
ISIN US2605661048 US6311011026 US78378X1072
AXC0185 2025-12-16/17:00
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Autor: - dpa-AFX
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