| APA - N A C H R I C H T E N Ü B E R B L I C K |
| 19.12.2025 09:30:00 |
EU-Gipfel einig über 90 Milliarden Euro für Ukraine
Brüssel - Die EU-Staats- und Regierungschefs haben einen
Kompromiss zur künftigen Finanzierung der Ukraine gefunden. "Die
Entscheidung, der Ukraine für den Zeitraum 2026-27 90 Milliarden
Euro an Unterstützung zu gewähren, wurde genehmigt", teilte
EU-Ratschef Antonio Costa auf X in den frühen Morgenstunden des
Freitag in Brüssel mit. Dies erfolgt zunächst über eine gemeinsame
Kreditaufnahme und nicht durch russische Gelder. Bundeskanzler
Christian Stocker (ÖVP) begrüßte das Ergebnis.
Putin hält übliche Pressekonferenz zum Jahresende ab
Moskau - Der russische Präsident Wladimir Putin hält am Freitag
(10.00 Uhr) seine übliche Pressekonferenz zum Jahresende ab, bei der
er Fragen von Journalisten und per Telefon zugeschalteten Bürgern zu
unterschiedlichsten Themen beantworten wird - von der Geopolitik bis
zu Alltagsthemen. Die im Fernsehen übertragene Veranstaltung findet
vor dem Hintergrund der laufenden Gespräche über ein Ende des
Konflikts in der Ukraine statt.
Radpanzer-Produktion fürs Bundesheer macht Fortschritte
Wien - Die ersten neun von 225 bestellten
Mannschaftstransportpanzern des Typs "Pandur Evolution" sind fertig.
Das wurde am Donnerstag im Rahmen einer Betriebsbesichtigung des
Rad- und Kettenfahrzeugherstellers General Dynamics European Land
Systems-Steyr (GDELS) in Wien-Simmering im Beisein von
Verteidigungsministerin Klaudia Tanner und Wirtschaftsminister
Wolfgang Hattmannsdorfer (beide ÖVP) bekannt gegeben. Auch bei der
"Ulan"-Modernisierung gibt es Fortschritte.
Vorerst 1,5 Mio. Euro für Betroffene des Grazer Amoklaufs
Graz/Wien - Betroffene des Amoklaufs an einer Grazer Schule, bei
der am 10. Juni 2025 ein 21-Jähriger neun Schülerinnen und Schüler
und eine Lehrerin mit legal erworbenen Schusswaffen tötete und
weitere elf Menschen verletzte, ehe er Suizid beging, haben aus
einem vom Sozialministerium eingerichteten Hilfsfonds erste
Unterstützungszahlungen erhalten. Wie die mit der Abwicklung
betraute Verbrechensopferhilfe "Weißer Ring" am Freitag mitteilte,
wurden bisher rund 1,5 Mio. Euro ausbezahlt.
Hunderte Surfer gedenken am Bondi Beach der Terroropfer
Sydney - In Australien haben Hunderte Surfer der Opfer des
verheerenden Terroranschlags am Bondi Beach in Sydney gedacht. Sie
formten hierzu in der Früh mit ihren Surfbrettern im Meer einen
großen Kreis und gedachten mit einer Schweigeminute der 15
Todesopfer, wie örtliche Medien berichteten. Mitglieder der
jüdischen Gemeinde beteten zuvor am Strand, an dem sich eine riesige
Anzahl an Surfern und Schwimmern eingefunden hatte.
Beratung warnt vor Schulden für Weihnachtsgeschenke
Wien - Weihnachten steht vor der Tür und viele Menschen wollen
ihre Liebsten reich beschenken. Dabei ist die Versuchung groß,
tiefer ins Geldbörsel zu greifen, als es die finanziellen
Möglichkeiten erlauben. "Weihnachten ist eine Hochphase des Konsums,
daher ist es natürlich eine Schuldenfalle", sagt Clemens
Mitterlehner, Chef des Verbandes der Schuldenberatungen ASB, in
einem APA-Interview. Er warnt vor Schulden für Weihnachtsgeschenke -
"egal ob Ratenkauf oder Ausborgen".
US-Frist zur Veröffentlichung der Epstein-Akten läuft ab
Washington/New York - Bis Freitag muss die US-Regierung die Akten
zum Fall des Sexualstraftäters Jeffrey Epstein veröffentlichen. Das
sieht ein Transparenzgesetz vor, das der Kongress nahezu einstimmig
verabschiedet hatte. Die Opfer des Sexualstraftäters hoffen auf
umfassende Aufklärung. US-Präsident Donald Trump hatte sich
monatelang gegen die Veröffentlichung gesperrt. Er nannte die
Epstein-Affäre einen "Schwindel" der oppositionellen Demokraten.
Vertrag über neue US-Firma für TikTok unterzeichnet
Washington - TikTok steht nach monatelanger Hängepartie kurz
davor, sein Überleben in den USA zu sichern. Der Vertrag über eine
neue Firma für das US-Geschäft der populären Video-App TikTok ist
Medienberichten zufolge unterzeichnet worden. TikTok-Chef Shou Chew
habe dies Mitarbeitern in einer E-Mail mitgeteilt, schrieben u.a.
"Axios" und der Finanzdienst Bloomberg. Zu den Investoren gehören
der Software-Konzern Oracle, sowie die Finanzfirmen Silver Lake aus
den USA und MGX aus Abu-Dhabi.
Die Auswahl der Meldungen für diesen Nachrichtenüberblick
erfolgte automatisch.
red
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