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| 19.12.2025 11:30:00 |
EU-Gipfel einig über 90 Milliarden Euro für Ukraine
Brüssel/Wien - Die EU-Staats- und Regierungschefs haben einen
Kompromiss zur künftigen Finanzierung der Ukraine gefunden. "Die
Entscheidung, der Ukraine für den Zeitraum 2026-27 90 Milliarden
Euro an Unterstützung zu gewähren, wurde genehmigt", teilte
EU-Ratschef Antonio Costa auf X in den frühen Morgenstunden des
Freitag in Brüssel mit. Dies erfolgt zunächst über eine gemeinsame
Kreditaufnahme und nicht durch russische Gelder. Bundeskanzler
Christian Stocker (ÖVP) begrüßte das Ergebnis.
Trump: Kiew sollte sich in Verhandlungen "schnell" bewegen
Washington - US-Präsident Donald Trump hat die Ukraine am
Donnerstag zu mehr Tempo in den Verhandlungen über einen Plan zur
Beendigung des Ukraine-Krieges gedrängt. Am Wochenende sind in
Florida Gespräche des US-Sondergesandten Steve Witkoff und Trumps
Schwiegersohn Jared Kushner mit dem ukrainischen Chefunterhändler
Rustem Umerow geplant. Russlands Präsident Wladimir dämpfte
unterdessen Hoffnungen auf einen baldiges Ende des Kriegs in der
Ukraine.
Frankreichs Budgetentwurf 2026 im Parlament gescheitert
Paris - In Frankreich ist das zerstrittene Parlament mit der
Aufstellung eines Budgets für das kommende Jahr gescheitert. Ein
Vermittlungsausschuss beider Parlamentskammern konnte sich nicht auf
einen Kompromiss einigen, wie am Freitag bekannt wurde. Da eine
fristgerechte Etatverabschiedung damit in diesem Jahr nicht mehr
möglich ist, wird erwartet, dass Premierminister Sébastien Lecornu
nun zu einem Sondergesetz greift.
Zwei Drittel der Pyrotechnik-Verletzten sind junge Menschen
Wien - Für viele Menschen in Österreich gehört immer noch ein
Feuerwerk zu Silvester dazu. Doch Pyrotechnik-Unfälle führen immer
wieder zu schweren Verletzungen. Rund 200 bis 400 Personen müssen
jährlich im Krankenhaus behandelt werden. Rund zwei Drittel der
Verletzten sind Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene bis 24
Jahre, berichtete das Kuratorium für Verkehrssicherheit (KFV) in
einer Aussendung am Freitag. Immer wieder gibt es auch Todesfälle
durch Feuerwerkskörper-Unfälle.
Radpanzer-Produktion fürs Bundesheer macht Fortschritte
Wien - Die ersten neun von 225 bestellten
Mannschaftstransportpanzern des Typs "Pandur Evolution" sind fertig.
Das wurde am Donnerstag im Rahmen einer Betriebsbesichtigung des
Rad- und Kettenfahrzeugherstellers General Dynamics European Land
Systems-Steyr (GDELS) in Wien-Simmering im Beisein von
Verteidigungsministerin Klaudia Tanner und Wirtschaftsminister
Wolfgang Hattmannsdorfer (beide ÖVP) bekannt gegeben. Auch bei der
"Ulan"-Modernisierung gibt es Fortschritte.
RH nahm Gehälter in öffentlichen Unternehmen unter die Lupe
Wien - In 30 staatsnahen Unternehmen und Einrichtungen verdiente
ein durchschnittliches Mitglied des Vorstandes oder der
Geschäftsführung 2024 mehr als der Bundeskanzler (knapp 334.000
Euro). Das geht aus einer Erhebung des Rechnungshofs (RH) vom
Freitag hervor. Die höchsten durchschnittlichen Vorstandsbezüge gab
es demnach bei der börsennotierten Post sowie dem Verbund. Die
Rechnungsprüfer haben sich die Einkommen in 445 Unternehmen und
Einrichtungen des Bundes angeschaut.
Nationalbank rechnet für 2026 weiter mit geringem Wachstum
Wien - Die Oesterreichische Nationalbank (OeNB) hat ihre
Wachstumsprognose für das heurige Jahr etwas nach oben korrigiert,
für die kommenden Jahre aber unverändert belassen. Für 2025 rechnet
die Notenbank mit einem realen BIP-Zuwachs von 0,6 Prozent, nach 0,3
Prozent im September. Für 2026 und 2027 erwarten die Ökonomen wie
schon in der vorherigen Prognose ein Plus von 0,8 Prozent bzw. 1,1
Prozent. Die Inflation wird im kommenden Jahr deutlich sinken.
Festnahme in Niederösterreich nach langer Einbruchsserie
St. Pölten/Wien/Eisenstadt - Nach 180 Einbrüchen innerhalb von 13
Jahren ist ein 50-Jähriger in Wiener Neudorf (Bezirk Mödling) auf
frischer Tat ertappt und festgenommen worden. Der Gesamtschaden
beträgt über 760.000 Euro, der Wert der Beute rund 195.000 Euro.
Tatorte lagen in Niederösterreich, Wien, Oberösterreich, Vorarlberg
und im Burgenland. Der Bosnier aus Wien verweigerte die Aussage und
wurde in der Justizanstalt Wien-Josefstadt gebracht, teilte die
niederösterreichische Polizei am Freitag mit.
Die Auswahl der Meldungen für diesen Nachrichtenüberblick
erfolgte automatisch.
red
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