| Ausfalltage wegen psychischer Leiden stark gestiegen |
| 31.12.2025 15:18:00 |
Die Zahl der Krankheitstage wegen psychischer
Erkrankungen hat sich in Deutschland seit 2014 mehr als verdoppelt.
Das geht aus Antworten des Bundesministeriums für Arbeit und
Soziales auf eine Kleine Anfrage der Linksfraktion hervor, über die
die "Rheinischen Post" berichtet. Die Antworten liegen auch der dpa
vor.
Demnach waren Frauen im Jahr 2024 insgesamt an 87,55 Millionen Tagen
wegen psychischer und Verhaltensstörungen arbeitsunfähig gemeldet.
Zehn Jahre zuvor waren es der Statistik zufolge 43,51 Millionen
Tage. Bei Männern liegt die Zahl der Fehltage aufgrund psychischer
Erkrankungen mit 60,39 Millionen im Jahr 2024 niedriger. Bei ihnen
ist der Anstieg aber noch drastischer: 2014 fielen sie "nur" 26,88
Millionen Tage aus.
Hoch bleibt auch die durchschnittliche Dauer der Arbeitsunfähigkeit
bei psychischen Leiden. Sie betrug laut Bundesregierung im
vergangenen Jahr gut 42 Tage sowohl bei Männern als auch bei Frauen.
Sie lag damit in etwa auf dem Niveau von 2019. Aber: 2014 waren es
im Schnitt noch rund zehn Tage weniger. Zum Vergleich: Die
durchschnittliche Ausfallzeit über alle Erkrankungen hinweg lag der
Statistik zufolge 2024 bei etwa zwölf Tagen.
"Obwohl sich die krankheitsbedingten Ausfalltage durch psychische
Erkrankungen in den letzten zehn Jahren mehr als verdoppelt haben,
zieht die Bundesregierung keine verbindlichen Konsequenzen für den
psychischen Arbeitsschutz", kritisierte die
Linken-Bundestagsabgeordnete Anne Zerr im Gespräch mit der
"Rheinischen Post". Sie fordert von der Regierung eine
"Anti-Stress-Verordnung", unter anderem mit Vorgaben für Arbeitszeit
und -umgebung./wn/DP/he
AXC0040 2025-12-31/15:18
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Autor: - dpa-AFX
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