| Flughafen Wien verzeichnete 2025 neuen Passagierrekord / Mehr als 32 Millionen Passagiere - Erfolgreiche Verhandlungen mit Äthiopien und Korea |
| 01.01.2026 10:54:00 |
Der Flughafen Wien hat im Vorjahr mehr als
32 Millionen Passagiere abgefertigt und damit einen neuen Rekord
erzielt, teilte das Infrastrukturministerium am Donnerstag mit. Mit
dem Ausbau der internationalen Luftverkehrsbeziehungen schuf das
Ministerium zudem die Voraussetzungen, um die Rolle Österreichs als
Hub in Europa zu stärken, so das Ministerium weiters.
Infrastrukturminister Peter Hanke (SPÖ) hob vor allem die
Verhandlungen mit Korea und Äthiopien hervor.
In Abstimmung mit dem Außenministerium wurden zahlreiche
Luftverkehrsabkommen abgeschlossen oder aktualisiert - und damit die
Abhängigkeit von einzelnen Fluglinien oder Destinationen reduziert.
Bei den Abkommen wurde vor allem auf die Einhaltung von Sozial- und
Umweltstandards sowie auf einen fairen Wettbewerb geachtet, teilte
das Ministerium weiters mit.
Die Verhandlungen mit Südkorea sollen in den nächsten Monaten
abgeschlossen werden. Der Fokus liege hier bei der Luftfracht - der
Flughafen Wien soll damit als Logistik-Knotenpunkt für
Hightech-Güter gestärkt werden, sagte Hanke. In den ersten drei
Quartalen 2025 stieg das Frachtaufkommen um 7,8 Prozent. Mit
Äthiopien einigte man sich auf die Verdoppelung der Flugverbindungen
auf 14 Flüge wöchentlich. Damit würden sich die wirtschaftlichen
Chancen österreichischer Unternehmen in Afrika deutlich verbessern.
Weiteres Wachstum
Die Zahl der Überflüge stieg im Vorjahr um mehr als 12 Prozent,
teilte das Ministerium weiters mit. Am 13. Juli vergangenen Jahres
gab es mit 4.381 Flugbewegungen über Österreich auch in diesem Punkt
einen neuen Allzeit-Rekord. Dennoch zählte der Flughafen Wien zu den
pünktlichsten Hubs. Und 92 Prozent der Verspätungen waren
wetterbedingt.
"Wir sichern die rechtliche Basis für neues Wachstum, während der
Standort Wien neue Rekorde bricht", kommentierte Hanke die aktuellen
Zahlen. Zuletzt wurde Hanke ebenso wie Bundeskanzler Christian
Stocker (ÖVP) von Ryanair-Chef Michael O ´Leary heftig kritisiert.
Der Chef der Billigairline forderte - wie auch von anderen
Standorten - die Streichung der Flugabgabe sowie eine Senkung der
Steuern und Gebühren. Sollte Österreich hier nicht einlenken, werde
Ryanair 5 von 19 Flugzeugen vom Flughafen Wien abziehen.
Für die FPÖ gibt es daher keinen Grund, die Passagierzahlen zu
feiern: "Airlines flüchten, Investitionen werden verhindert und
wichtige Zukunftsprojekte begraben", merkte FPÖ-Generalsekretär und
Verkehrssprecher Christian Hafenecker dazu an. "Nicht umsonst hat
ihm der Ryanair-Chef den treffenden Spitznamen 'Hopeless Hanke'
verliehen." So wurde eine Milliardeninvestition von Ryanair
verhindert, die Ryanair-Tochter Malta Air verlässt Wien und kündigt
120 Mitarbeiter, aber auch Wizz Air habe ihren Rückzug angekündigt,
teilte Hafenecker in einer Aussendung mit.
fel/ham
ISIN AT00000VIE62
WEB http://www.viennaairport.com
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Autor: - APA/fel/ham
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