| Krankenversicherungen werden für viele US-Bürger teurer |
| 01.01.2026 20:18:00 |
Millionen von US-Amerikanern müssen mit dem
Jahreswechsel mit deutlich höheren Kosten für ihre
Krankenversicherung rechnen: Bestimmte staatliche Subventionen sind
mit dem Ende des Jahres 2025 abgelaufen. Bis zuletzt hatten sich
Demokraten und Republikaner im US-Kongress nicht auf einen
Gesetzentwurf einigen können. In den USA gibt es im Gegensatz zu
Deutschland keine allgemeine staatliche Krankenversicherung.
Die sogenannten erweiterten Steuervergünstigungen waren in den
Vereinigten Staaten während der Corona-Pandemie eingeführt und
später durch ein weiteres Gesetz bis Ende 2025 verlängert worden.
Nach Angaben des überparteilichen Forschungsinstituts Center on
Budget and Policy Priorities sind mehr als 20 Millionen Menschen auf
die Subventionen angewiesen.
Seit Monaten sind die Krankenversicherungs-Subventionen ein
wesentlicher Streitpunkt. Bei den jüngsten Verhandlungen im
Repräsentantenhaus hatten sich die Republikaner gegen eine
Fortführung des bisherigen Subventionsmodells ausgesprochen. Die
Demokraten halten dagegen dauerhafte Zuschüsse für angemessen, um so
bezahlbare Krankenversicherungen für die Amerikaner ermöglichen zu
können.
Für den Januar werden neue Beratungen über mögliche Gesetzesentwürfe
erwartet: Ob und wenn ja, in welcher Form die Subventionen dann -
auch rückwirkend - gezahlt werden, bleibt offen.
Das Thema Gesundheitszuschüsse könnte auch Einfluss auf die
anstehenden Kongresswahlen im November 2026 haben: Bei den
sogenannten Midterms stehen alle 435 Sitze im Repräsentantenhaus und
etwa ein Drittel der Sitze im Senat zur Wahl. Derzeit haben die
Republikaner in beiden Kammern knappe Mehrheiten./ngu/DP/zb
AXC0060 2026-01-01/20:18
|
Autor: - dpa-AFX
|
| Copyright dpa-AFX Wirtschaftsnachrichten GmbH. Alle Rechte vorbehalten. Weiterverbreitung, Wiederveröffentlichung oder dauerhafte Speicherung ohne ausdrückliche vorherige Zustimmung von dpa-AFX ist nicht gestattet. |
|
|
| DAX | 24.490,41 | 139,29 | 0,57% |
| TecDax | 3.622,27 | 22,45 | 0,62% |
| MDAX | 30.617,67 | 165,14 | 0,54% |
| Dow Jones (EOD) | 48.063,29 | -303,77 | -0,63% |
| Nasdaq 100 | 25.249,85 | -212,71 | -0,84% |
| S & P 500 (EOD) | 6.845,50 | -50,74 | -0,74% |
| SMI | 13.267,48 | 26,89 | 0,20% |
|
| EUR/US$ | 1,1749 | 0,00 | 0,03% |
| EUR/Yen | 184,3855 | 0,30 | 0,16% |
| EUR/CHF | 0,9313 | 0,00 | 0,03% |
| EUR/Brit. Pfund | 0,8724 | 0,00 | 0,04% |
| Yen/US$ | 0,0064 | 0,00 | -0,14% |
| CHF/US$ | 1,2616 | -0,00 | -0,08% |
|
| baha Brent Indication | 61,86 | 0,00 | 0,00 |
| Gold | 4.315,95 | -50,05 | -1,15% |
| Silber | 71,43 | -3,44 | -4,59% |
| Platin | 2.137,60 | 4,52 | 0,21% |
| |
|
|