| Rohstoffe (Vormittag) - Ölpreise leicht gestiegen / Goldpreis um 1,69 Prozent höher |
| 02.01.2026 11:11:00 |
Die Ölpreise sind am Freitag leicht gestiegen. Zu
Beginn des neuen Handelsjahres rückten geopolitische Risiken in den
Fokus. Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung
im März kostete 60,50 US-Dollar. Das waren 0,67 Prozent weniger als
am Mittwoch. Der Preis für ein Barrel der US-Sorte WTI mit Lieferung
im Februar fiel um 0,68 Prozent auf 57,11 Dollar.
Der Konflikt zwischen den USA und dem OPEC-Mitglied Venezuela
bleibt ein bestimmendes Thema am Ölmarkt. Zuletzt hatte die
US-Regierung den Druck erhöht. Die US-Streitkräfte haben vor der
Küste Venezuelas zahlreiche Kriegsschiffe und Kampfflugzeuge
zusammengezogen. Das Militär versenkte eine Reihe von angeblichen
Drogenbooten, außerdem wurden mit Sanktionen belegte Öltanker aus
Venezuela beschlagnahmt.
Gestützt wurden die Ölpreise durch den Ukraine-Krieg. Über den
Jahreswechsel haben Russland und die Ukraine gegenseitig ihre
Schwarzmeerhäfen angegriffen und einmal mehr Infrastruktur
beschädigt. Im Gebiet Kaluga südwestlich von Moskau wurde nach
Informationen russischer Telegramkanäle ein Tanklager getroffen.
Eine offizielle Bestätigung gab es nicht. Auch die Raffinerie von
Ilski in Südrussland wurde Berichten zufolge zum wiederholten Mal
attackiert.
Darüber hinaus sanken die US-Ölreserven zuletzt überraschend.
Nach Angaben der US-Regierung vom Mittwoch waren die Lagerbestände
an Rohöl in der vergangenen Woche um 1,9 Millionen Barrel auf 422,9
Millionen Barrel geschrumpft. Analysten hatten im Schnitt einen
Anstieg um 0,5 Millionen Barrel erwartet. Sinkende Ölreserven in der
größten Volkswirtschaft der Welt stützen in der Regel die Ölpreise.
Der Preis für Rohöl der Organisation erdölexportierender Länder
(OPEC) ist leicht gestiegen. Wie das OPEC-Sekretariat am Freitag in
Wien mitteilte, betrug der Korbpreis am Dienstag 61,12 US-Dollar je
Barrel (159 Liter). Das waren 0,09 US-Dollar mehr als am Vortag. Die
OPEC berechnet den Korbpreis auf Basis der wichtigsten Sorten des
Kartells.
Der Goldpreis notierte am Freitagvormittag klar höher. Eine
Feinunze (31,1 Gramm) kostete zuletzt 4.388,9 Dollar und damit 1,69
Prozent mehr als am Donnerstagabend.
rst/lof
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Autor: - APA/rst/lof
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