| Was Porsche-Chef Michael Leiters über seine neue Rolle denkt |
| 02.01.2026 12:18:00 |
Der neue Porsche AG -Chef
Michael Leiters hat sich im sozialen Netzwerk LinkedIn zu seinem
Start beim Stuttgarter Sportwagenbauer geäußert. Das neue Jahr
beginne mit einem besonderen Meilenstein, schrieb Leiters. Er
übernehme die aus seiner Sicht spannendste Rolle in der gesamten
Automobilbranche. Leiters ist seit Jahresanfang Porsche-Chef und
Nachfolger von VW -Chef Oliver Blume, der zuletzt auch
die Sportwagentochter der Wolfsburger führte.
Hinter Porsche liegt ein turbulentes Jahr. Neben dem sinkenden
Absatz belastet der Strategieschwenk, wieder mehr Verbrenner zu
entwickeln und zu produzieren, das Unternehmen. Der kostet
Milliarden - und hat den Gewinn des Konzerns bislang fast komplett
aufgezehrt. Auch deshalb laufen aktuell Gespräche über eine weitere
Sparrunde. Der ausgeschiedene Porsche-Chef Blume hatte kürzlich in
Aussicht gestellt, dass sie im ersten Quartal abgeschlossen werden
könnten.
Erst im vergangenen Februar hatten sich die VW-Tochter und
Arbeitnehmervertreter auf ein erstes Sparpaket geeinigt. Bis 2029
sollen in der Region Stuttgart demnach 1.900 Jobs wegfallen - wegen
der Beschäftigungssicherung sozialverträglich. Außerdem laufen die
Verträge von rund 2.000 befristet Angestellten aus.
Vom Assistenten zum Vorstandschef
Der neue Chef Leiters ist bei Porsche kein Unbekannter. Der
Ingenieur war früher 13 Jahre bei dem Unternehmen tätig und kam zu
den Schwaben in der Ära von Wendelin Wiedeking. Er war sein
Assistent und galt manchen auch als Problemlöser. Die
Eigentümerfamilien Porsche und Piëch kennen den promovierten
Maschinenbauer, der an der Rheinisch-Westfälischen Technischen
Hochschule Aachen studierte, gut.
Leiters hatte sich bei dem Sportwagenbauer hochgearbeitet. Menschen,
die ihn kennen, beschreiben ihn als analytischen und strategischen
Manager. Der Name des zweifachen Familienvaters wird bei Porsche vor
allem mit dem Cayenne und gleichfalls mit dem Macan in Verbindung
gebracht. Der Blume-Nachfolger verließ den Sportwagenbauer in der
Zeit, als Matthias Müller an der Spitze der Schwaben stand. Danach
wurde er zunächst Technikchef bei Ferrari, bevor er zu McLaren
wechselte./rwi/DP/men
ISIN DE0007664039
AXC0075 2026-01-02/12:18
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Autor: - dpa-AFX
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