| APA - N A C H R I C H T E N Ü B E R B L I C K |
| 04.01.2026 14:30:00 |
Mattle mit Teil-Zentralisierung bei Gesundheit in LH-Vorsitz
Innsbruck - Tirols Landeshauptmann Anton Mattle (ÖVP) hat am
Sonntag bei einem Festakt in Innsbruck offiziell für ein halbes Jahr
den Vorsitz in der Landeshauptleutekonferenz vom steirischen
Landeschef Mario Kunasek (FPÖ) übernommen. Bei einem Pressegespräch
berichtete Mattle von einem "Positionspapier", das er mit
Vorarlbergs Landeschef Markus Wallner (ÖVP) erstellt habe. Ein
Vorschlag darin: Eine "zentrale Gesetzgebung im Spitalswesen", wobei
aber die Länder mitreden sollen.
Venezuelas von USA entmachteter Präsident Maduro in New York
New York/Washington - Venezuelas von den USA im eigenen Land bei
einem Militäreinsatz gefangen genommener Präsident ist in New York
inhaftiert. Ein vom Weißen Haus auf der Plattform X verbreitetes
Video zeigt, wie Nicolás Maduro in Handschellen und umrahmt von
Beamten der US-Drogenpolizei DEA in einem Gang des Gebäudes
abgeführt wird. Der Linke Maduro soll am Montag vor einem
Bundesgericht in Manhattan erscheinen. Maduros Vizin wurde indes zu
seiner Interimsnachfolgerin ernannt.
Über die Hälfte der Toten von Crans-Montana identifiziert
Crans-Montana/Bern - Mehr als die Hälfte der 40 Todesopfer aus
der abgebrannten Bar im Schweizer Skiort Crans-Montana sind
identifiziert, und es zeigt sich: Zahlreiche Opfer waren
Minderjährige. Darunter ist unter anderem eine 14-jährige
Schweizerin, wie die Polizei im Kanton Wallis am Sonntag berichtete.
Andere identifizierte Opfer, etwa aus Italien, waren erst 16 Jahre
alt, als die Brandkatastrophe in der Silvesternacht ihrem jungen
Leben ein Ende setzte.
Anschlag auf Berliner Stromnetz von Linksextremisten verübt
Berlin - Der Anschlag auf das Stromnetz in Teilen Berlins ist
aller Wahrscheinlichkeit nach von Linksextremisten verübt worden.
Ein Bekennerschreiben einer linksextremistischen Gruppierung namens
Vulkangruppe sei nach dem aktuellen Stand der Ermittlungen als
"glaubhaft" eingestuft worden, sagte ein Polizeisprecher am Sonntag
in Berlin. Die Ermittlungen zum Tathintergrund gingen aber weiter.
Auch Berlins Bürgermeister Kai Wegner bezeichnete die Täter als
"offenkundig Linksextremisten".
Granate gegenüber von Synagoge in Wien gefunden
Wien - In der Nähe der jüdischen Synagoge in der Tempelgasse in
Wien-Leopoldstadt ist am Sonntag eine Granate gefunden worden. Das
Sprenggeschoss befand sich in einer Tasche, die in einem Hauseingang
gegenüber der Synagoge abgestellt war, wie die Polizei der APA
gegenüber erklärte. Die Granate wurde vom Entschärfungsdienst
abtransportiert und wird nun untersucht, hieß es. Der
Verfassungsschutz sei informiert. Konkrete Drohungen gegen die
Synagoge würden nicht vorliegen.
Bürgerrechtler: Mindestens 16 Tote bei Protesten im Iran
Teheran - Bei den seit einer Woche andauernden Unruhen ?im Iran
sind nach Angaben von Bürgerrechtlern bisher mindestens 16 Menschen
getötet worden. 582 Personen seien zudem festgenommen worden, teilte
das Aktivisten-Netzwerk HRANA am Sonntag mit. Die kurdische
Menschenrechtsgruppe Hengaw sprach sogar von mindestens 17 Toten
seit Beginn der Proteste, die sich an der prekären Wirtschaftslage
und der hohen Inflation entzündet haben. Unabhängig ließen sich die
Zahlen nicht überprüfen.
Nach Technik-Panne wieder Flüge in Griechenland
Athen - Nach einer schweren technischen Panne und dem
vollständigen Erliegen des Luftverkehrs in Griechenland sind am
Sonntagmittag wieder die ersten Flugzeuge gestartet und gelandet.
"Die Fluglotsen nutzen alternative Frequenzen und können nun wieder
erste Flüge abwickeln", sagte der Präsident des Verbands der
Fluglotsen, Panagiotis Psarros, dem griechischen TV-Sender ERTNews.
Wann der Luftverkehr wieder vollständig normal laufen sollte, konnte
er nicht sagen.
Selenskyj: 2.000 russische Luftangriffe in Neujahrswoche
Kiew (Kyjiw) - Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hat
nach rund 2.000 russischen Luftangriffen in der Neujahrswoche zu
mehr Unterstützung für sein Land aufgerufen. "Stabilität und
Vorhersehbarkeit der Hilfe für die Ukraine sind das, was Moskau
wirklich zur Diplomatie bewegen kann. Wir zählen auf weitere
Verteidigungshilfe", schrieb Selenskyj auf Telegram. Im Laufe der
vergangenen Woche habe Russland mehr als 1.070 Gleitbomben, fast
1.000 Drohnen und sechs Raketen eingesetzt.
Die Auswahl der Meldungen für diesen Nachrichtenüberblick
erfolgte automatisch.
red
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