| APA - N A C H R I C H T E N Ü B E R B L I C K |
| 05.01.2026 07:30:00 |
Entmachteter Präsident Venezuelas kommt vor US-Gericht
Washington - Der von den USA gefangen genommene,
links-autoritäre, venezolanische Staatschef Nicolás Maduro soll am
Montag erstmals vor Gericht erscheinen. Ein New Yorker Bundesgericht
setzte für 12.00 Uhr (Ortszeit, 18.00 Uhr MEZ) einen Termin an. Was
genau bei der Anhörung passieren soll, blieb zunächst unklar. Der 63
Jahre alte Maduro und seine Ehefrau waren in der Nacht auf Samstag
vom US-Militär in der venezolanischen Hauptstadt Caracas
festgenommen und außer Landes gebracht worden.
UN-Sicherheitsrat berät über US-Einsatz in Venezuela
New York - Der UN-Sicherheitsrat berät am Montag über den
US-Militäreinsatz in Venezuela, bei dem der langjährige Staatschef
Nicolás Maduro festgenommen und in die USA gebracht wurde. Die
Dringlichkeitssitzung im UN Head Quarter von New York findet um
10.00 Uhr Ortszeit (16.00 Uhr MEZ) auf Bitten Venezuelas statt.
Übergangspräsidentin Delcy Rodríguez hatte den US-Angriff verurteilt
und betont: "Wir sind bereit, Venezuela zu verteidigen."
Dänemark weist erneut Trumps Anspruch auf Grönland zurück
Kopenhagen/Nuuk/Washington - Dänemark, Schweden, Norwegen und
Finnland haben einen erneut von US-Präsident Donald Trump geäußerten
Gebietsanspruch auf Grönland deutlich zurückgewiesen. Dänemarks
Regierungschefin Mette Frederiksen erklärte, die Vereinigten Staaten
hätten "überhaupt kein Recht" einen Teil der dänischen
Staatsgemeinschaft zu annektieren. Sie rief die USA dazu auf, "mit
den Drohungen aufzuhören gegen einen historisch engen Verbündeten
und gegen ein anderes Land und ein anderes Volk".
CO2-Emissionen des Verkehrs 2025 leicht gesunken
Wien - Im Vorjahr ist in Österreich weniger Treibstoff getankt
worden und damit sind auch die CO2-Emissionen des Verkehrs gesunken.
Laut Fachverband der Mineralölindustrie wurden mit 8,6 Milliarden
Litern um rund 300 Millionen Liter Sprit weniger getankt als im Jahr
2024. Die Emissionen sinken aber zu langsam, betonte der
Verkehrsclub Österreich (VCÖ) am Montag in einer Aussendung. Mit
18,9 Millionen Tonnen sind die CO2-Emissionen des Verkehrs um ein
Drittel höher als im Jahr 1990.
Irans Regierung verspricht angesichts Protesten Finanzhilfen
Teheran/Washington - Angesichts der Anti-Regierungsproteste im
Iran hat die Staatsführung eine befristete Finanzhilfe für alle
Bürgerinnen und Bürger angekündigt. Jeder Iraner erhalte vier Mal
eine monatliche Unterstützung von jeweils umgerechnet sechs Euro,
teilte eine Regierungssprecherin am Sonntag im Staats-TV mit. Ziel
sei es, "den wirtschaftlichen Druck auf die Bevölkerung zu
verringern". Der Durchschnittslohn im Iran beträgt etwa 170 Euro pro
Monat, der Mindestlohn bei etwa 85 Euro.
Moskau derzeit täglich Ziel ukrainischer Drohnenangriffe
Moskau/Kiew (Kyjiw) - Die Ukraine greift die russische Hauptstadt
Moskau seit Jahresbeginn offenbar täglich mit Drohnen an. Das
russische Verteidigungsministerium teilte am Montag mit, allein bis
Sonntag Mitternacht seien 57 Drohnen über der Region Moskau zerstört
worden. Wegen der Angriffe müssen die Flughäfen in der Hauptstadt
nach Angaben der russischen Luftfahrtbehörde Rosawiazija immer
wieder vorübergehend schließen. Eine ukrainische Stellungnahme dazu
liegt nicht ?vor.
Geistig behinderte Schüler viel seltener in Inklusionsklasse
Wien - Eltern behinderter Kinder können seit den 1990ern wählen,
ob diese in einer Sonderschule oder inklusiv in einer Klasse mit
Kindern ohne Behinderung beschult werden. In der Praxis gibt es beim
Zugang aber große Unterschiede je nach Bundesland und, wie eine
aktuelle Studie zeigt, auch nach Art der Behinderung. Autistische
und verhaltensauffällige Schüler besuchen etwa deutlich seltener
eine Inklusionsklasse. Kommt eine geistige Behinderung dazu, ist die
Hürde besonders groß.
Die Auswahl der Meldungen für diesen Nachrichtenüberblick
erfolgte automatisch.
red
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