| Wadephul beschwört europäische Verteidigungsbereitschaft |
| 05.01.2026 07:56:00 |
Außenminister Johann Wadephul beschwört
angesichts anhaltender russischer hybrider Attacken auf Deutschland
und das Baltikum die eigenständige Verteidigungsbereitschaft
Europas. "Es gilt, der Bedrohung durch Russland durch einen starken
europäischen Zusammenhalt zu begegnen", sagte der CDU-Politiker vor
dem Abflug nach Litauen. In der Hauptstadt Vilnius will Wadephul mit
Regierungschefin Inga Ruginiene und Außenminister Kestutis Budrys
über eine Vertiefung der Zusammenarbeit beraten.
Litauen ist EU- und Nato-Mitglied. Unter hybriden Bedrohungen werden
militärische, wirtschaftliche, geheimdienstliche und
propagandistische Mittel verstanden, mit der auch die öffentliche
Meinung beeinflusst werden kann. Unter anderem gehören staatlich
gelenkte Cyberattacken dazu.
Entscheidend sei, "dass wir bereit sind, uns und unsere Freiheit
eigenständiger zu verteidigen", sagte der Bundesaußenminister.
Deutschland und Litauen seien sich einig, dass nur entschlossenes
Handeln helfe, um Russland vom Kurs immer weiterer Eskalation
abzubringen. Dafür arbeite die Bundesregierung mit Litauen sowie den
Partnern in Nato und der EU zusammen - mit mehr Kontrollen auf der
Ostsee, höherer Wachsamkeit und Investitionen in robustere
Infrastruktur.
Beide Länder eine auch, "dass wir entschieden an der Seite der
Ukraine stehen - gerade jetzt in dieser möglicherweise
entscheidenden Phase der internationalen Bemühungen, den russischen
Angriffskrieg zu beenden", sagte der Minister. Dabei leite Berlin
und Vilnius die gemeinsame Überzeugung, dass nur eine starke Ukraine
und ein wehrhaftes Europa den Frieden auf dem Kontinent dauerhaft
sichern könnten.
Panzerbrigade "Litauen" Zeichen für Ernst der Lage
Am Nachmittag will Wadephul die deutsche Panzerbrigade 45 "Litauen"
besuchen, die zum verstärkten Schutz der Nato-Ostflanke dienen soll.
Dass Deutschland zum ersten Mal eine solche Truppe im Ausland
stationiere, "ist ein Zeichen für den Ernst der Lage aber auch für
die Ernsthaftigkeit des Entschlusses, unseren Freunden und
Alliierten beizustehen", sagte er. Die Kampfeinheit wurde im April
2025 formal in Dienst gestellt. Sie soll bis 2027 mit 4.800 Soldaten
und 200 zivilen Mitarbeitern voll einsatzfähig sein./bk/awe/DP/zb
AXC0056 2026-01-05/07:56
|
Autor: - dpa-AFX
|
| Copyright dpa-AFX Wirtschaftsnachrichten GmbH. Alle Rechte vorbehalten. Weiterverbreitung, Wiederveröffentlichung oder dauerhafte Speicherung ohne ausdrückliche vorherige Zustimmung von dpa-AFX ist nicht gestattet. |
|
|
| DAX | 24.892,20 | 23,51 | 0,09% |
| TecDax | 3.751,29 | 49,30 | 1,33% |
| MDAX | 31.670,42 | 216,10 | 0,69% |
| Dow Jones (EOD) | 49.462,08 | 484,90 | 0,99% |
| Nasdaq 100 | 25.639,71 | 238,39 | 0,94% |
| S & P 500 (EOD) | 6.944,82 | 42,77 | 0,62% |
| SMI | 13.322,15 | 74,83 | 0,56% |
|
| EUR/US$ | 1,1688 | 0,00 | -0,00% |
| EUR/Yen | 183,0683 | -0,05 | -0,03% |
| EUR/CHF | 0,9297 | -0,00 | -0,04% |
| EUR/Brit. Pfund | 0,8659 | 0,00 | 0,02% |
| Yen/US$ | 0,0064 | 0,00 | 0,00 |
| CHF/US$ | 1,2574 | -0,00 | -0,39% |
|
| baha Brent Indication | 60,87 | -1,14 | -1,84% |
| Gold | 4.486,97 | 46,87 | 1,06% |
| Silber | 78,34 | 3,51 | 4,69% |
| Platin | 2.341,74 | 110,42 | 4,95% |
| |
|
|