| APA - N A C H R I C H T E N Ü B E R B L I C K |
| 05.01.2026 10:30:00 |
Entmachteter Präsident Venezuelas kommt vor US-Gericht
Washington - Der von den USA gefangen genommene,
links-autoritäre, venezolanische Staatschef Nicolás Maduro soll am
Montag erstmals vor Gericht erscheinen. Ein New Yorker Bundesgericht
setzte für 12.00 Uhr (Ortszeit, 18.00 Uhr MEZ) einen Termin an. Was
genau bei der Anhörung passieren soll, blieb zunächst unklar. Der 63
Jahre alte Maduro und seine Ehefrau waren in der Nacht auf Samstag
vom US-Militär in der venezolanischen Hauptstadt Caracas
festgenommen und außer Landes gebracht worden.
Dänemark weist erneut Trumps Anspruch auf Grönland zurück
Kopenhagen/Nuuk/Washington - Dänemark, Schweden, Norwegen und
Finnland haben einen erneut von US-Präsident Donald Trump geäußerten
Gebietsanspruch auf Grönland deutlich zurückgewiesen. Dänemarks
Regierungschefin Mette Frederiksen erklärte, die Vereinigten Staaten
hätten "überhaupt kein Recht" einen Teil der dänischen
Staatsgemeinschaft zu annektieren. Sie rief die USA dazu auf, "mit
den Drohungen aufzuhören gegen einen historisch engen Verbündeten
und gegen ein anderes Land und ein anderes Volk".
Junk-Food-Werbeverbot in Großbritannien in Kraft
London - In Großbritannien ist am Montag ein Werbeverbot für
sogenanntes Junk-Food im Fernseh-Tagesprogramm und im Internet in
Kraft getreten. Das britische Gesundheitsministerium rechnet damit,
dass so 20.000 Fälle von Fettleibigkeit bei Kindern verhindert
werden können. Das Verbot betrifft Werbung für Lebensmittel wie
gezuckerte Frühstücksflocken, Energydrinks oder gefrorene
Hühner-Nuggets - sie dürfen nun vor 21.00 Uhr nicht mehr im
Fernsehen und nie online angepriesen werden.
Opfer und Schäden in Kiew und Umgebung
Kiew (Kyjiw)/Moskau - Russland hat die Ukraine in der Nacht auf
Montag erneut mit Angriffen überzogen. In der Hauptstadt Kiew wurde
Bürgermeister Vitali Klitschko zufolge eine medizinische Einrichtung
getroffen, vier Menschen seien dadurch verletzt worden. Ein Mann,
der zur Behandlung in der Einrichtung war, kam demnach ums Leben.
Auch im Kiewer Umland hatten die Schläge schwere Folgen. Ein Mann
sei im Kreis Fastow in der Region Kiew getötet worden, teilte die
regionale Polizei mit.
Beute von Tresorcoup womöglich über 100 Millionen Euro
Gelsenkirchen - Die Beute beim spektakulären Einbruch in eine
Sparkassen-Filiale in der deutschen Stadt Gelsenkirchen lag
möglicherweise über 100 Millionen Euro. Das erfuhr die dpa aus
Sicherheitskreisen, nachdem die "Bild"-Zeitung zuvor darüber
berichtet hatte. Demnach hätten einzelne Kunden angezeigt, dass sie
jeweils mehr als 500.000 Euro in ihren Schließfächern gehabt hätten.
Keine U-Haft für Barbetreiber nach Schweizer Brandinferno
Crans-Montana - Die Identifizierung aller 40 Todesopfer des
Brandinfernos im Schweizer Skiort Crans-Montana ist abgeschlossen.
Viele derjenigen, die es nicht lebend aus der brennenden Bar
schafften, sind noch nicht volljährig gewesen. Das jüngste
Todesopfer ist eine 14-jährige Schweizerin. Im Fokus der Ermittler
stehen die Betreiber der Bar "Le Constellation". Die Kriterien für
eine Untersuchungshaft sind derzeit nicht erfüllt, heißt es von der
Walliser Staatsanwaltschaft.
Holocaustüberlebende Eva Schloss gestorben
Wien - Die aus Wien stammende Holocaustüberlebende Eva Schloss
ist am Samstag im Alter von 96 Jahren in London gestorben. Das
berichtet die Kathpress unter Berufung auf das Portal "Jewish News".
Sie war eine enge Freundin von Anne Frank, lange nach Franks Tod im
Konzentrationslager Bergen-Belsen wurde sie von deren Vater
adoptiert. Als Mitgründerin und Ehrenpräsidentin des Anne Frank
Trust setzte sich Schloss bis ins hohe Alter für die Erinnerung an
die Shoah und Toleranz ein.
Tresor über Tiroler Skipiste geschleppt - Diebe festgenommen
Fieberbrunn/Saalfelden - Zwei Männer sind in der Nacht auf
Sonntag in ein Gastlokal in Fieberbrunn in Tirol (Bezirk Kitzbühel)
eingebrochen, haben einen Tresor aus der Verankerung gerissen und
diesen über eine angrenzende Skipiste zu einem Pkw geschleppt.
Daraufhin verluden sie den Tresor und flüchteten. Zeugen setzten
einen Notruf ab. Das Auto wurde schließlich von Polizisten in
Saalfelden im Salzburger Pinzgau angehalten. Die Verdächtigen,
Rumänen im Alter von 47 und 50 Jahren, wurden festgenommen.
Die Auswahl der Meldungen für diesen Nachrichtenüberblick
erfolgte automatisch.
red
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