| BÖRSENFLASH - SBO-Aktien nach US-Angriff auf Venezuela gesucht / Aktie rund 8 Prozent im Plus - Trump kündigt milliardenschwere Investitionen in Venezuelas Förderanlagen an |
| 05.01.2026 13:39:00 |
Die Aktien des österreichischen
Ölfeldausrüsters SBO haben nach dem US-Angriff in Venezuela die
schwache Bilanz des vergangenen Halbjahres wieder ausgebügelt.
Nachdem sie in der Spitze mehr als 8 Prozent hochgezogen waren,
notierten SBO-Anteile am frühen Nachmittag 7,6 Prozent fester bei
30,55 Euro. Dies war der höchste Stand seit Juli des Vorjahres.
Bereits am Freitag hatten die Titel wie auch einige US-Ölwerte stark
zugelegt. Für SBO sind die USA ein wichtiger Markt.
US-Präsident Donald Trump kündigte nach der überraschenden
Gefangennahme von Venezuelas Machthaber Nicolás Maduro durch die USA
am Wochenende an, dass die US-Konzerne in den kommenden Monaten
Milliardenbeträge in den Wiederaufbau des venezolanischen Ölsektors
investieren werden.
In Folge verzeichneten die Aktienkurse einiger US-Ölkonzerne im
außerbörslichen Geschäft weitere starke Zuwächse. Selbiges galt für
die Papiere einiger Mitbewerber der Niederösterreicher. Aktien von
SLB (ehemals Schlumberger) und Halliburton wiesen zuletzt Aufschläge
im ähnlichen Ausmaß auf wie jene der SBO-Papiere.
US-Präsident Donald Trump kündigte nach der überraschenden
Gefangennahme von Venezuelas Machthaber Nicolás Maduro durch die USA
am Wochenende an, dass die US-Konzerne in den kommenden Monaten
Milliardenbeträge in den Wiederaufbau des venezolanischen Ölsektors
investieren werden.
Korruption, mangelnde Investitionen und die US-Sanktionen haben
der Industrie des südamerikanischen Landes schwer zugesetzt. Der
Aufwand, die maroden Ölplattformen in Venezuela wieder instand zu
setzen, wäre sehr hoch. Für US-Firmen würden sich diese großen
Investitionen angesichts der stabilen weltweiten Versorgung und der
niedrigen Preise nicht lohnen, sagen Analysten.
Dennoch hob Trump nach der Gefangennahme Maduros hervor, dass
sich die USA nun wieder stark im Erdöl-Sektor in Venezuela
engagieren wollten: Die großen US-Konzerne würden "reingehen,
Milliarden Dollar ausgeben, die schwer beschädigte Infrastruktur
reparieren, die Öl-Infrastruktur, und anfangen, Geld für das Land zu
machen." Doch würden die US-Sanktionen auf Öl aus Venezuela vorerst
"voll in Kraft bleiben".
spa/mik
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WEB http://www.sbo.co.at
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Autor: - APA/spa/mik
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