| Wiener Börse - ATX verbucht längste Gewinnserie seit 2003 / 11. Gewinntag in Folge - US-Angriff auf Venezuela bremst ATX-Rekordrally nicht - SBO stark gesucht wegen Hoffnungen auf Investitionen in Venezuelas Ölförderanlagen |
| 05.01.2026 18:09:00 |
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AKTUALISIERUNGS-HINWEIS
Neu: Text ab 3. Absatz sowie Details in Absatz 1 ergänzt.
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Unbeeindruckt von den jüngsten geopolitischen
Entwicklungen hat der ATX am Montag seine Rekordjagd fortgesetzt.
Mit dem elften Tagesgewinn in Folge knüpfte der ATX nahtlos an den
starken Jahresausklang an und stellt damit die längste Gewinnserie
seit 2003. Zum Handelsende stand der österreichische Leitindex um
0,80 Prozent höher bei 5.394,76 Punkten. Der ATX Prime gewann 0,81
Prozent auf 2.679,79 Zähler.
Auch das europäische Umfeld schloss zum Wochenstart überwiegend
fester. Große Indizes wie der Euro-Stoxx-50 und der deutsche DAX
markierten dabei neue Rekordstände. Die Anleger setzen weiter auf
eine Belebung der deutschen Konjunktur im neuen Jahr - ein Thema,
das bereits im vergangenen Jahr als wichtiger Kurstreiber fungiert
hatte.
Die US-Attacke auf den südamerikanischen Ölstaat Venezuela
hinterließ an den Märkten hingegen kaum Spuren. Geopolitische
Schocks hätten historisch betrachtet meist nur begrenzte
Auswirkungen, schreiben die Marktstrategen der Deutschen Bank.
Entscheidend sei weniger das Ereignis selbst als vielmehr, ob es
zentrale makroökonomische Variablen wie Wachstum und Inflation
nachhaltig beeinflusse.
Gesucht waren hierzulande jedoch die Aktien des Ölfeldausrüsters
SBO, die um 8,8 Prozent anzogen. US-Präsident Donald Trump
beabsichtigt, die Förderung in Venezuela mithilfe der großen
US-Ölkonzerne wiederzubeleben. Dafür wären hohe Investitionen in die
Förderanlagen notwendig. Für SBO sind die USA wiederum ein wichtiger
Markt.
Unter den weiteren Einzelwerten waren Aktien aus dem Bausektor
sowie einige Bankwerte gefragt. Porr, Strabag und Palfinger gewannen
zwischen 2,2 und 3,6 Prozent an Höhe. Erste Group und BAWAG stiegen
um jeweils rund ein Prozent.
Im weiteren Wochenverlauf dürfte sich der Fokus der Märkte wieder
verstärkt auf Konjunkturdaten verlagern. Dies gilt besonders für die
Inflationsdaten für Deutschland am Dienstag sowie den monatlichen
Arbeitsmarktbericht.
spa/sto
ISIN AT0000999982
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Autor: - APA/spa/sto
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| DAX | 25.122,26 | 230,06 | 0,92% |
| TecDax | 3.795,71 | 44,42 | 1,18% |
| MDAX | 32.064,64 | 394,22 | 1,24% |
| Dow Jones (EOD) | 48.996,08 | -466,00 | -0,94% |
| Nasdaq 100 | 25.653,90 | 14,19 | 0,06% |
| S & P 500 (EOD) | 6.920,93 | -23,89 | -0,34% |
| SMI | 13.324,03 | 1,88 | 0,01% |
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| Yen/US$ | 0,0064 | 0,00 | 0,09% |
| CHF/US$ | 1,2540 | 0,00 | 0,04% |
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| baha Brent Indication | 60,55 | -0,11 | -0,17% |
| Gold | 4.443,82 | -43,15 | -0,96% |
| Silber | 78,93 | 0,59 | 0,75% |
| Platin | 2.316,72 | -25,02 | -1,07% |
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