| FDP fordert zu Dreikönig mehr Risikobereitschaft |
| 06.01.2026 13:26:00 |
Die FDP hat beim traditionellen
Dreikönigstreffen in Stuttgart zu mehr Veränderungs- und
Risikobereitschaft in Deutschland aufgerufen, um den
Wirtschaftsstandort zu erhalten und zu stärken. Die Freien
Demokraten seien nicht mehr Teil eines Status-Quo-Lagers in
Deutschland, sagte ihr Bundesvorsitzender Christian Dürr im
Stuttgarter Opernhaus. "Die Freien Demokraten, sie wollen den
Aufbruch für Deutschland endlich durchsetzen. Deswegen treten wir
an, in Deutschland Politik zu machen."
Generalsekretärin fordert Freiheit für Bürger und Unternehmen
Generalsekretärin Nicole Büttner prangerte die überbordende
Bürokratie und die Regulierungswut in Deutschland an, die
Unternehmen und Bürger in ihrer Entfaltung behinderten. Jeder müsse
so frei wie möglich selbst über sein Leben entscheiden können,
forderte sie. "Für alle da draußen, die was reißen wollen: Wir
stehen an eurer Seite, nicht in eurem Weg." So entstehe Wohlstand,
so werde das Aufstiegsversprechen eingelöst und so werde die
Freiheit geschützt.
FDP steht vor schwierigem Wahljahr
Die FDP war bei der Bundestagswahl im Februar vergangenen Jahres mit
4,3 Prozent an der Fünf-Prozent-Hürde gescheitert. In
Meinungsumfragen liegt die Partei bundesweit seitdem bei drei bis
vier Prozent. Sie muss im März die beiden wichtigen Landtagswahlen
in Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz bestehen. Baden-Württemberg
gibt für die Liberalen als Stammland, in Rheinland-Pfalz sitzen sie
noch in der Landesregierung.
Im September werden neue Landesparlamente in Berlin, Sachsen-Anhalt
und Mecklenburg-Vorpommern gewählt. Dort hat die FDP üblicherweise
einen schwereren Stand./sk/DP/jha
AXC0141 2026-01-06/13:26
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Autor: - dpa-AFX
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