| Nach Brandanschlag in Berlin: Ermittlungen vor Ausweitung |
| 06.01.2026 15:14:00 |
Berlins Innensenatorin Iris Spranger (CDU)
rechnet damit, dass der Generalbundesanwalt die Ermittlungen zu dem
Brandanschlag übernimmt, der zu einem seit Tagen anhaltenden
Stromausfall im Südwesten Berlins geführt hat. Spranger wiederholte,
sie gehe von einem linksterroristischen Anschlag aus. Darüber habe
sie am Montag mit Bundesinnenminister Alexander Dobrindt (CSU)
gesprochen. "Er sieht es genauso." Sie denke, dass der
Generalbundesanwalt den Fall übernehme. Das sei aber dessen
Entscheidung.
Berlins Regierender Bürgermeister Kai Wegner (CDU) schätzte das
ähnlich ein: "Hier ging es um einen terroristischen Akt, und dafür
ist das Bundeskriminalamt, die Bundesanwaltschaft, zuständig", sagte
er. "Was aber nicht bedeutet, dass das LKA, dass die Polizei Berlin
nichts mehr mit dem Fall zu tun hat, dass der Berliner
Verfassungsschutz nichts mehr damit zu tun hat oder die Berliner
Staatsanwaltschaften."
"Wir wollen sie kriegen"
"Wir werden den Druck so was von erhöhen, weil wir haben gemeinsam
das Ziel, diese militanten Kriminellen, diese Linksterroristen zu
erwischen", sagte Wegner. "Wir wollen sie kriegen, und wir wollen,
dass sie eine entsprechende Bestrafung bekommen." Sie hätten das
Leben von Menschen bewusst gefährdet, so der CDU-Politiker.
Nach dem Brandanschlag an einer Kabelbrücke im Bezirk
Steglitz-Zehlendorf, zu dem sich eine linksextremistische
Gruppierung bekannte, waren am Samstagmorgen im Südwesten Berlins
zunächst 45.000 Haushalte und 2.200 Unternehmen ohne Strom. Nach
Angaben des Betreibers Stromnetz Berlin werden voraussichtlich erst
Donnerstagnachmittag alle Haushalte wieder am Netz sein./ah/DP/mis
AXC0186 2026-01-06/15:14
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Autor: - dpa-AFX
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