| dpa-AFX Überblick: KONJUNKTUR vom 06.01.2026 - 17.00 Uhr |
| 06.01.2026 17:06:00 |
ROUNDUP 2: Inflation 2025 bei 2,2 Prozent - Preisdruck lässt nach
WIESBADEN - Der Preisdruck auf die Menschen in Deutschland lässt
nach. Im Dezember sank die Inflationsrate überraschend deutlich auf
1,8 Prozent, wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden mitteilt.
Noch im November hatte die Rate bei 2,3 Prozent gelegen. Im neuen
Jahr erwarten Ökonomen allerdings wenig Entspannung bei den
Verbraucherpreisen - auch wenn eine erneute große Teuerungswelle als
unwahrscheinlich gilt.
Alltag verteuert sich in Nordrhein-Westfalen nur noch etwas
DÜSSELDORF - Die Zeiten sehr hoher Inflation in Nordrhein-Westfalen
sind vorerst vorbei. Wie das Landesstatistikamt IT.NRW in Düsseldorf
mitteilte, betrug die Teuerungsrate im Dezember 1,8 Prozent und
damit 0,5 Prozentpunkte weniger als in den Vormonaten Oktober und
November.
Hessen: Dienstleistungen treiben Inflation 2025 auf 2,4 Prozent
WIESBADEN - Versicherungen im Verkehr, Bahntickets, Autoreparaturen
- Preiserhöhungen bei Dienstleistungen haben im gerade zu Ende
gegangenen Jahr die Inflation in Hessen angetrieben. 2025 lagen die
Verbraucherpreise um 2,4 Prozent über dem Niveau des Vorjahres, wie
das Statistische Landesamt in Wiesbaden auf Basis vorläufiger Zahlen
mitteilte.
Frankreich: Inflation sinkt wie erwartet auf 0,7 Prozent
PARIS - In Frankreich hat sich die Inflation Ende des vergangenen
Jahres abgeschwächt. Im Dezember legten die für europäische
Vergleichszwecke berechneten Verbraucherpreise (HVPI) im
Jahresvergleich um 0,7 Prozent zu, wie das Statistikamt Insee am
Dienstag in Paris nach einer ersten Schätzung mitteilte. Analysten
hatten dies im Schnitt erwartet. Im November hatte sich die Teuerung
noch stabil bei 0,8 Prozent gehalten. Im Monatsvergleich stiegen die
französischen Verbraucherpreise um 0,1 Prozent.
ROUNDUP/Eurozone: Stimmung der Dienstleister trübt sich stärker als
erwartet ein
LONDON - Die Stimmung der Dienstleister in der Eurozone hat sich
Ende des vergangenen Jahres etwas stärker als erwartet eingetrübt.
Der von S&P Global ermittelte Einkaufsmanagerindex fiel im Dezember
um 1,2 Punkte auf 52,4 Punkte, wie S&P am Dienstag in London nach
einer zweiten Schätzung mitteilte. In einer ersten Schätzung war
noch ein Rückgang auf 52,6 Punkte ermittelt worden.
Großbritannien: Stimmung im Dienstleistungssektor schwächer als
erwartet
LONDON - Die Stimmung der britischen Dienstleister ist Ende des
vergangenen Jahres schwächer als erwartet ausgefallen. Zwar stieg
der entsprechende Einkaufsmanagerindex (PMI) von S&P Global im
Vergleich zum Vormonat geringfügig um 0,1 Punkte auf 51,4 Punkte,
wie S&P am Dienstag in London nach einer zweiten Schätzung
mitteilte. In einer ersten Schätzung war aber ein deutlich höherer
Wert von 52,1 Punkte ermittelt worden und Analysten hatten im
Schnitt eine Bestätigung der ersten Erhebung erwartet.
ROUNDUP: Koalition der Willigen berät über Sicherheit für die
Ukraine
PARIS - Westliche Unterstützer der Ukraine sind in Paris mit
Vertretern der USA zu Beratungen über die Absicherung eines
möglichen Waffenstillstands oder Friedens für das von Russland
angegriffene Land zusammengekommen. Bei dem Treffen der sogenannten
Koalition der Willigen sollen Vertreter aus 35 Ländern dabei sein,
darunter 27 Staats- und Regierungschefs. Aus Deutschland reiste
Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) an.
Streit mit Japan: China führt neues Exportverbot ein
PEKING - Im Streit mit Japan um Aussagen von Ministerpräsidentin
Sanae Takaichi über Taiwan erhöht China den Druck. Die Volksrepublik
schränkt die Ausführung von Gütern, die sowohl zivil als auch
militärisch genutzt werden können, ein. Der Export solcher Güter
unter anderem an das japanische Militär sowie an Kunden, welche die
Fähigkeiten des japanischen Militärs damit stärkten, sei ab sofort
verboten, teilte das Handelsministerium in Peking mit.
ROUNDUP 2: Brandenburgs SPD zieht Reißleine - Aus für Koalition mit
BSW
POTSDAM - Die bundesweit einzige SPD/BSW-Koalition Brandenburg ist
nach wochenlangem Zoff im BSW gescheitert. Ministerpräsident Dietmar
Woidke (SPD) erklärte die Koalition in Potsdam für beendet. Er will
zunächst mit einer Minderheitsregierung weitermachen, strebt aber
eine Koalition mit der CDU an. Die CDU zeigte sich offen für ein
Bündnis.
Kundenhinweis: ROUNDUP: Sie lesen im Konjunktur-Überblick eine
Zusammenfassung. Zu diesem Thema gibt es mehrere Meldungen auf dem
dpa-AFX Nachrichtendienst.
/la
AXC0211 2026-01-06/17:06
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Autor: - dpa-AFX
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