| Schnee und Eis beherrschen den Alltag in Teilen Europas |
| 08.01.2026 14:31:00 |
Schnee, Glätte und klirrende Kälte:
Wie in Deutschland führt auch in vielen Teilen Europas das eisige
Winterwetter zu Einschränkungen. Im Norden Schottlands bleiben viele
Schulen bereits den vierten Tag in Folge wegen starken Schneefalls
geschlossen. Der britische Wetterdienst Met Office warnt zudem vor
dem nächsten Sturmtief, das Schnee und Stürme in Teile des
Vereinigten Königreichs bringen und damit Einschränkungen auslösen
soll.
Auch Frankreich rüstet sich ähnlich wie Großbritannien für das
Sturmtief "Goretti", das mit erwarteten Windgeschwindigkeiten von
bis zu 150 Kilometern pro Stunde ab Donnerstagabend über den
Nordwesten des Landes hinwegziehen sollte.
Für 27 Departements wurde die Unwetterwarnstufe Orange und für die
Region am Ärmelkanal die höchste Warnstufe Rot erlassen. Dort
bleiben am Freitag die Schulen geschlossen, teilweise kommt es zu
Ausfällen im Bahnverkehr.
Die erwarteten spektakulären Sturmwellen an der Küste locken auch
Touristen an: In Saint-Malo etwa sprach ein Hotelinhaber von
zusätzlichen Reservierungen, berichtete der Sender BFMTV.
In Schweden bescherte der Schnee vielen Schulkindern vor allem im
Norden und Westen einen freien Tag. In manchen Regionen des Landes
sollte es am Donnerstag lokal bis zu 60 Zentimeter Neuschnee geben.
Vor allem im Norden standen Busse und Züge still.
Haushalte ohne Strom
Nicht nur im Norden und Westen beherrscht das winterliche Wetter den
Alltag der Menschen. In Südosteuropa verursachten Schnee und
vereiste Straßen bei Tiefsttemperaturen im zweistelligen
Minusbereich Verkehrsbehinderungen und Stromausfälle. In Rumänien
sind rund 11.000 Haushalte ohne Strom, auch in Serbien gab es
wetterbedingt Stromausfälle.
Im Südosten Bulgariens machen indes Überschwemmungen nach starken
Regenfällen den Menschen zu schaffen. Berichte über Verletzte oder
Tote gab es zunächst nicht.
Eisig ist es auch in Tschechien: In Prag lag die Tiefsttemperatur
bei minus 10,8 Grad Celsius. In den Skigebieten im Erzgebirge und im
Riesengebirge freuten sich Wintersportler über ausgezeichnete
Bedingungen.
Gute Aussichten für Wintersportler
In den österreichischen Alpen erwarten die Meteorologen in den
nächsten Tagen 10 bis 30 Zentimeter Neuschnee. Vereinzelt könnte es
auch ein halber Meter werden, so ein Experte des Wetterdienstes
Geosphere Austria./pba/DP/jha
AXC0210 2026-01-08/14:31
|
Autor: - dpa-AFX
|
| Copyright dpa-AFX Wirtschaftsnachrichten GmbH. Alle Rechte vorbehalten. Weiterverbreitung, Wiederveröffentlichung oder dauerhafte Speicherung ohne ausdrückliche vorherige Zustimmung von dpa-AFX ist nicht gestattet. |
|
|
| DAX | 25.261,64 | 134,18 | 0,53% |
| TecDax | 3.820,24 | 40,19 | 1,06% |
| MDAX | 32.167,17 | 84,14 | 0,26% |
| Dow Jones (EOD) | 49.504,07 | 237,96 | 0,48% |
| Nasdaq 100 | 25.766,26 | 259,16 | 1,02% |
| S & P 500 (EOD) | 6.966,28 | 44,82 | 0,65% |
| SMI | 13.421,82 | 71,00 | 0,53% |
|
| EUR/US$ | 1,1634 | -0,00 | -0,22% |
| EUR/Yen | 183,7313 | 0,82 | 0,45% |
| EUR/CHF | 0,9319 | 0,00 | 0,05% |
| EUR/Brit. Pfund | 0,8680 | 0,00 | 0,06% |
| Yen/US$ | 0,0063 | 0,00 | -0,64% |
| CHF/US$ | 1,2488 | -0,00 | -0,22% |
|
| baha Brent Indication | 62,97 | 0,08 | 0,13% |
| Gold | 4.495,39 | 63,59 | 1,43% |
| Silber | 78,01 | 2,63 | 3,49% |
| Platin | 2.299,70 | 96,91 | 4,40% |
| |
|
|