| ROUNDUP/Aktien New York Schluss: 'Old Economy' hilft Dow voran |
| 08.01.2026 22:19:00 |
Nach einem zähen Start hat der US-Leitindex Dow
Jones Industrial am Donnerstag wieder den
Vorwärtsgang eingelegt. Gesucht waren unter den 30 Aktien des Dow
vor allem klassische Industrietitel der sogenannten Old Economy.
Dazu zählten etwa Home Depot , Nike ,
Coca-Cola , Procter & Gamble sowie
Caterpillar . Sie verhalfen dem Dow zu einem Plus von
0,55 Prozent auf 49.266,11 Punkte.
Am Vortag hatte der Dow bei 49.621 Zählern ein Rekordhoch erreicht,
anschließend waren die Kurse jedoch ins Minus gerutscht. Die ganz
großen Sprünge nach oben blieben am Donnerstag aus, steht doch am
Freitag mit dem Arbeitsmarktbericht für Dezember das konjunkturelle
Highlight der Woche auf der Agenda - womöglich mit Folgen für die
Zinserwartungen an den Kapitalmärkten.
Der den breiten US-Aktienmarkt abbildende S&P 500
schloss mit 6.921,46 Punkten quasi unverändert. Verluste gab es
dagegen an der Technologiebörse Nasdaq, der Nasdaq 100
verlor 0,57 Prozent auf 25.507,10 Zähler. Hier nahmen
Investoren bei den zuletzt stark gestiegenen Papieren aus der
Halbleiterindustrie Kursgewinne mit.
Deutliche Kursaufschläge gab es im Rüstungssektor. Die Branche
erholte sich davon, dass sie am Vortag unter dem von US-Präsident
Donald Trump geplanten Verbot von Dividendenausschüttungen und
Aktienrückkäufen für Rüstungskonzerne gelitten hatte. Nun rückte in
den Vordergrund, dass das Militärbudget für das Jahr 2027 deutlich
auf 1,5 Billionen US-Dollar erhöht werden soll.
Unter Anlegern kam daraufhin wieder Fantasie auf für die möglichen
Profiteure höherer staatlicher Rüstungsausgaben. Die Aktien
US-amerikanischer Konzerne wie Lockheed Martin ,
General Dynamics , L3Harris oder
Northrop Grumman legten zwischen 1,7 und 5,2 Prozent
zu.
Unter Druck gerieten mit minus 2,6 Prozent die Aktien des
Aluminiumkonzerns Alcoa , die von der Bank JPMorgan
auf "Underweight" abgestuft wurden. Analyst Bill Peterson gibt in
einem Ausblick auf die kommenden Quartalsbilanzen in der Branche
Kupferaktien den Vorzug vor Aluminium. Er verwies dabei auch auf die
Bewertung der Alcoa-Aktien, die zuletzt ein Hoch seit Juni 2022
erreicht hatten.
Die Papiere von Merck & Co stiegen um 2,2 Prozent.
Der "Financial Times" zufolge verhandelt der Pharmariese mit dem
Krebstherapie-Entwickler Revolution Medicines über
eine Übernahme. Dessen Aktien verteuerten sich um 4,6
Prozent./bek/men
--- Von Benjamin Krieger, dpa-AFX ---
ISIN US2605661048 US6311011026 US78378X1072
AXC0316 2026-01-08/22:19
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Autor: - dpa-AFX
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