| Wiener Aktienmarkt vorbörslich leicht im Minus erwartet / Neues US-Sanktionspaket gegen Russland möglich - Mercosur-Abkommen vor Vereinbarung auf Abschluss |
| 09.01.2026 08:50:00 |
Der Wiener Aktienmarkt dürfte am Freitag mit einem
kleinen Minus in den Handel starten. Bankenindikationen sahen den
Leitindex ATX rund 30 Minuten vor Sitzungsbeginn 0,02 Prozent
tiefer. Damit würde der heimische Leitindex über dem Stand des
Wochenbeginns liegen. Grundsätzlich herrscht eine gute Stimmung an
den Aktienmärkten.
Die Meldungslage am heimischen Markt bleibt am Berichtstag
unternehmensseitig weitgehend ruhig. Im Ukraine-Krieg signalisierte
US-Präsident Donald Trump Unterstützung für ein neues Sanktionspaket
gegen Russland wegen des andauernden Ukraine-Kriegs. "Ich hoffe,
dass wir es nicht verwenden müssen", sagte er aber in einem
Interview des US-Senders Fox News. Man habe bereits "große
Sanktionen gegen Russland" verhängt, die russische Wirtschaft sei
"sehr schlecht", sagte Trump. Russland sei jedoch größer als die
Ukraine und ein einflussreicheres Land.
In Brüssel soll am Freitag der Weg für den Abschluss des
EU-Freihandelsabkommens mit den vier südamerikanischen
Mercosur-Staaten Brasilien, Argentinien, Uruguay und Paraguay
geebnet werden. Bei einem Treffen von Vertretern der EU-Staaten ist
geplant, die Unterzeichnung und den Abschluss des Deals zu
vereinbaren. Es wird erwartet, dass die dafür notwendige
qualifizierte Mehrheit zustande kommt. Sie erfordert, dass im Rat
der Mitgliedstaaten 15 der 27 EU-Staaten zustimmen, und diese
zusammen mindestens 65 Prozent der Gesamtbevölkerung der EU
ausmachen.
Am Nachmittag werden die Finanzmarktakteure insbesondere auf den
US-Arbeitsmarktbericht achten und dabei steht vermutlich die Zahl
der neugeschaffenen Stellen im Vordergrund. Zuvor ziehen laut
Helaba-Analysten die deutschen Produktionszahlen die Aufmerksamkeit
auf sich. Die Vorgaben seien nach der gestrigen Überraschung bei den
Industrieaufträgen per saldo positiv. Es müsse allerdings beachtet
werden, dass die Aufträge vor allem dank inländischer
Großbestellungen einen unerwarteten Schub bekommen haben, so die
Experten.
Am Donnerstag hatte der ATX um 0,04 Prozent höher bei 5.412,09
Punkten geschlossen.
Die größten Kursgewinner im prime market am Donnerstag:
UBM Development +4,95% 21,20 Euro
Frequentis +4,11% 81,00 Euro
DO&CO +2,90% 213,00 Euro
Die größten Kursverlierer im prime market am Donnerstag:
AT&S -7,02% 32,45 Euro
Semperit -3,53% 13,12 Euro
FACC -3,14% 11,10 Euro
rst/lof
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Autor: - APA/rst/lof
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| DAX | 25.261,64 | 134,18 | 0,53% |
| TecDax | 3.820,24 | 40,19 | 1,06% |
| MDAX | 32.167,17 | 84,14 | 0,26% |
| Dow Jones (EOD) | 49.504,07 | 237,96 | 0,48% |
| Nasdaq 100 | 25.766,26 | 259,16 | 1,02% |
| S & P 500 (EOD) | 6.966,28 | 44,82 | 0,65% |
| SMI | 13.421,82 | 71,00 | 0,53% |
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| EUR/US$ | 1,1634 | -0,00 | -0,22% |
| EUR/Yen | 183,7313 | 0,82 | 0,45% |
| EUR/CHF | 0,9319 | 0,00 | 0,05% |
| EUR/Brit. Pfund | 0,8680 | 0,00 | 0,06% |
| Yen/US$ | 0,0063 | 0,00 | -0,64% |
| CHF/US$ | 1,2488 | -0,00 | -0,22% |
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| baha Brent Indication | 62,97 | 0,08 | 0,13% |
| Gold | 4.495,39 | 63,59 | 1,43% |
| Silber | 78,01 | 2,63 | 3,49% |
| Platin | 2.299,70 | 96,91 | 4,40% |
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