| Erste Group schließt Polen-Zukauf ab / Bosek, Dörfler, Habeler-Drabek und Poletto sollen in Santander-Polksa-Aufsichtsrat - Umbenennung in "Erste Bank Polksa" für das zweite Quartal geplant |
| 09.01.2026 14:24:00 |
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AKTUALISIERUNGS-HINWEIS
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Die Erste Group hat den milliardenschweren Zukauf in
Polen abgeschlossen. Für insgesamt 7 Mrd. Euro hat die Bank einen
beherrschenden 49-Prozent-Anteil an der Santander Bank Polska und
einen 50-Prozent Anteil an der Santander TFI erworben, teilte das
Institut am Freitag mit. Es ist eine der größten
grenzüberschreitenden Bankentransaktionen in Europa der vergangenen
Jahre. Im Zuge eines Rebrandings soll die Bank noch heuer zur "Erste
Bank Polska" werden.
Mit dem Kauf wird die Erste Group Hauptaktionär der polnischen
Santander und übernimmt damit die De-Facto-Kontrolle über die Bank
und stärkt ihre Position in der CEE-Region, wo sie unter anderem in
Ungarn, Tschechien, der Slowakei, Rumänien, Kroatien und Serbien
tätig ist. Die Santander Bank Polska ist - gemessen nach
Vermögenswerten - nach zwei Staatsbanken die drittgrößte Bank des
Landes mit einem Marktanteil von über acht Prozent. "Die Erste Group
ist nicht nur Investor, sondern ein langfristiger Partner für das
Wachstum Polens. Unser Engagement unterstreicht die Schlüsselrolle
Polens für die wirtschaftliche Entwicklung Europas", sagte Bankchef
Peter Bosek laut Aussendung.
Vier Vorstände sollen in Santander-Polska-Aufsichtsrat
Mit dem beherrschenden Anteil stehen der Erste Group auch Sitze
im Aufsichtsrat der Santander Bank Polska zu. Die Bank will vier
ihrer Vorstände für das Gremium vorschlagen: CEO Peter Bosek,
Finanzchef Stefan Dörfler, Risikochefin Alexandra Habeler-Drabek
sowie Maurizio Poletto, Chief Platform Officer und COO. Bosek soll
zudem Vorsitzender des Aufsichtsrats werden. Entschieden werden soll
darüber bei der außerordentlichen Hauptversammlung der polnischen
Bank am 22. Jänner.
Weiters ist ein Rebranding geplant, über das ebenfalls bei der
Hauptversammlung entschieden werden soll. Um die Zugehörigkeit zur
Erste Group besser widerzuspiegeln, soll die Bank von "Santander
Bank Polska" auf "Erste Bank Polska" umbenannt werden. Wenn es in
der HV dafür grünes Licht gibt, soll das Rebranding im zweiten
Quartal vorgenommen werden.
Von dem Zukauf verspricht sich die Bank zudem mehr
Profitabilität. Für 2026 wird eine Eigenkapitalrendite (ROTE) von 19
Prozent erwartet, der Gewinn je Aktie soll um mehr als 20 Prozent
steigen.
Partnerschaft für Betreuung von Großunternehmen
Mit der Santander Group hat die Erste zudem eine strategische
Partnerschaft abgeschlossen, um Großunternehmen und institutionelle
Kunden besser betreuen und mehr Leistungen anbieten zu können. Dabei
stellt Santander ihr Netzwerk und globale Produktplattformen zur
Verfügung, während die heimische Bank ihre Osteuropa-Expertise
einbringt.
bel/tpo/cri
ISIN AT0000652011
WEB http://www.erstegroup.com
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Autor: - APA/bel/tpo/cri
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