| Wiener Börse - ATX verliert 0,16 Prozent / EU-Mercosur-Handelsabkommen im Fokus - OMV mit Plus von 3,3 Prozent - Finanzwerte im Minus |
| 09.01.2026 18:13:00 |
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AKTUALISIERUNGS-HINWEIS
Neu: Mehr Details und Kursveränderungen von Einzelwerten (ab 2. Absatz)
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Die Wiener Börse hat sich am Freitag mit einem
leichten Minus ins Wochenende verabschiedet. Der heimische Leitindex
ATX verlor zum Sitzungsende 0,16 Prozent auf 5.403,24 Punkte. Der
breiter gefasste ATX Prime fiel um 0,15 Prozent auf 2.685,00 Zähler.
Das europäische Umfeld zeigte sich hingegen größtenteils im Plus.
Wichtige Unternehmensnachrichten gab es am heimischen Aktienmarkt
zum Wochenausklang nicht. In Brüssel stimmten die EU-Botschafter
mehrheitlich für die Unterzeichnung des
EU-Mercosur-Handelsabkommens. Die EU ist laut Angaben der
EU-Kommission der zweitgrößte Handelspartner des Mercosur.
In der deutschen Industrie mehren sich die Anzeichen für ein Ende
der Krise. In den Betrieben des Verarbeitenden Gewerbes ist die
Produktion im November dank starker Zuwächse in der Autoindustrie
überraschend weiter gestiegen. Im Vormonatsvergleich verzeichnete
die Industrieproduktion den dritten Anstieg in Folge und setzt damit
ihre vorsichtige Erholung fort.
In den USA zeigte sich die Lage auf dem Arbeitsmarkt Ende des
vergangenen Jahres durchwachsen. Während der Anstieg der
Beschäftigung schwächer als erwartet ausfiel, ging die
Arbeitslosenquote etwas zurück. Der US-Arbeitsmarktbericht ist für
die Geldpolitik der US-Notenbank Fed besonders wichtig, die
Zinspolitik wiederum kann den Aktienmarkt mitunter deutlich
beeinflussen.
In Wien sorgte das am Vortag bekannt gegebene
Aktienrückkaufprogramm der CA Immo für ein Aktien-Plus von 2,7
Prozent. Semperit konnte 2,4 Prozent zulegen, nachdem die Werte des
heimischen Gummi- und Kautschukkonzerns am Vortag 3,5 Prozent
verloren hatten. Gut gesucht waren auch die Werte von OMV (plus 3,3
Prozent). UBM gewannen 2,8 Prozent hinzu, FACC 2,5 Prozent.
Am unteren Ende befanden sich hingegen Mayr-Melnhof Karton (MMK).
Die Werte des heimischen Kartonherstellers gaben um 2,9 Prozent
nach. Die Aktien der Strabag büßten 2,5 Prozent ein. Die Finanzwerte
zeigten sich größtenteils im Minus. Vienna Insurance Group (VIG)
verloren 2,3 Prozent. BAWAG und Uniqa verzeichneten je ein Minus von
1,3 Prozent.
Die Erste Group verkündete am Freitag den Abschluss des
milliardenschweren Zukaufs in Polen. Für insgesamt 7 Mrd. Euro
erwarb die Bank einen beherrschenden 49-Prozent-Anteil an der
Santander Bank Polska und einen 50-Prozent Anteil an der Santander
TFI. Es ist eine der größten grenzüberschreitenden
Bankentransaktionen in Europa der vergangenen Jahre. Im Zuge eines
Rebrandings soll die Bank noch heuer zur "Erste Bank Polska" werden.
Die Aktien der Erste Group gaben in Wien um 1,6 Prozent nach.
Auch in der Energiebranche gab es Verluste. Die Werte von Verbund
und EVN verloren jeweils 0,7 Prozent.
rst/ste
ISIN AT0000999982
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Autor: - APA/rst/ste
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