| Spanischer Öl-Konzern Repsol zu Investitionen in Venezuela bereit |
| 10.01.2026 16:52:00 |
Spaniens größter Öl- und Gaskonzern
Repsol hat bei einem Treffen von Ölmanagern mit
US-Präsident Donald Trump die Bereitschaft zu Investitionen in
Venezuela erklärt. "Wir sind bereit, mehr in Venezuela zu
investieren und die Produktion dort in den nächsten zwei bis drei
Jahren zu verdreifachen", sagte Repsol-Chef Josu Jon Imaz im Weißen
Haus in Washington.
Die derzeitige Tagesproduktion von Repsol in Venezuela gab der aus
dem Baskenland stammende Manager mit 45.000 Barrel (je 159 Liter)
an, wie in einem von der spanischen Zeitung "El País"
veröffentlichten Video des Treffens zu sehen war. Repsol ist in
Venezuela zusammen mit dem italienischen Konzern Eni
aktiv.
Trump hatte vor allem Manager von US-Ölkonzernen sowie auch einiger
ausländischer Unternehmen wie Repsol und Eni nur wenige Tage nach
den Angriffen in Venezuela gedrängt, sich in dem südamerikanischen
Land massiv zu engagieren. Nach dem Treffen sprach er von einer
Einigung, wonach US-Ölkonzerne mit Hunderten Milliarden Dollar in
Venezuela einsteigen würden.
Genauer wurde er nicht. Zu Beginn des Treffens, als die Presse noch
dabei war, hatte Exxon-Mobil-Chef Chef Darren Woods
jedoch gesagt, die rechtlichen und wirtschaftlichen
Rahmenbedingungen in Venezuela machten Investitionen derzeit
unmöglich.
Venezuela verfügt mit schätzungsweise 303 Milliarden Barrel über die
größten Ölreserven der Welt. Es handelt sich dabei vor allem um
Schweröl, das nur mit spezieller Technik raffiniert werden kann -
mehrere Raffinerien an der US-Golfküste sind darauf spezialisiert.
Trotz der enormen Reserven ist Venezuelas Ölindustrie marode. Der
Wiederaufbau dürfte laut Experten Jahre dauern und Investitionen in
Milliardenhöhe erfordern./ln/DP/zb
ISIN US20825C1045 US1667641005 ES0173516115 IT0003132476 US30231G1022
AXC0038 2026-01-10/16:52
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Autor: - dpa-AFX
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