| ROUNDUP 2/Wetter: Bahnverkehr rollt an - Jetzt droht Glatteis |
| 11.01.2026 11:35:00 |
Der wetterbedingt teils ausgesetzte Fernverkehr
der Bahn in Norddeutschland ist nach Unternehmensangaben auf allen
Hauptstrecken wieder angelaufen. Allerdings sei zunächst nur ein
reduziertes Angebot möglich und es könne noch zu Ausfällen kommen,
teilte die Deutsche Bahn (DB) am Sonntagvormittag mit.
Die Bahn hatte wegen Wintersturm "Elli" den Fernverkehr im Norden
Deutschlands seit Freitag zeitweise komplett eingestellt. Als
Ursache der anhaltenden Probleme wurden Schneeverwehungen auf
bereits geräumten Gleisen sowie eingefrorene und blockierte Weichen
genannt.
Bereits seit Samstagmittag läuft den Angaben zufolge der Bahnverkehr
auf der Verbindung Hamburg-Bremen-Osnabrück-NRW-Frankfurt. Seit
Sonntagfrüh fahren wieder Züge auf den Verbindungen
Hamburg-Hannover-Kassel-Süddeutschland, Berlin-Hannover-NRW und
Hamburg-Berlin. Im Laufe des Sonntags sollte der Verkehr Richtung
Dänemark und Niederlande sowie an die Küsten wieder aufgenommen
werden.
Auf den Straßen droht gefrierender Regen
Auf Straßen kam es in der Nacht zu Sonntag regional zu
Glätteunfällen, insgesamt blieb die Lage aber vergleichsweise
entspannt. Der Deutsche Wetterdienst (DWD) hatte mit Stand
Samstagabend alle bestehenden Unwetterwarnungen vor starkem
Schneefall aufgehoben.
Auf eine eisige Nacht folgte vielerorts ein traumhafter
Wintersonntag mit viel Sonne über den frisch verschneiten
Landschaften. Der Meteorologe Marcel Schmidt vom DWD erwartete einen
"Wintertag wie aus dem Bilderbuch".
Doch nach der Verschnaufpause droht direkt neues Chaos. Schon in der
Nacht zu Montag könne Schnee in Regen übergehen, der auf den kalten
Böden gefriert und zu Glatteis führt, hieß es vom DWD. Am Montag
breite sich der gefrierende Regen auf weite Teile des Landes aus.
Lawinengefahr in den Alpen
Gefahr droht nicht nur auf Straßen, sondern auch abseits gesicherter
Pisten: Nach den Schneefällen ist die Lawinengefahr in den Alpen
größer, regional wurde für Sonntag Lawinen-Warnstufe vier - von
insgesamt fünf - ausgerufen.
In Savoyen in Frankreich kamen bei Lawinenabgängen Medienberichten
zufolge drei Skifahrer ums Leben. Zwei der Opfer starben in Val
d'Isère wegen einer Lawine abseits der Piste, ein weiterer Skifahrer
bei einer Lawine abseits der Piste in Arêches-Beaufort, das in
derselben Gegend liegt./kll/DP/zb
AXC0034 2026-01-11/11:35
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Autor: - dpa-AFX
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