| Trump rät Kuba zu Deal 'bevor es zu spät ist' |
| 11.01.2026 19:27:00 |
Nach der Verhaftung des venezolanischen
Staatschefs Nicolás Maduro hat US-Präsident Donald Trump gegen
dessen Verbündeten Kuba eine Warnung ausgesprochen. "Ich empfehle
dringend, dass sie einen Deal machen, BEVOR ES ZU SPÄT IST", schrieb
Trump auf seiner Plattform Truth Social mit Verweis auf die
Regierung des sozialistischen Karibikstaates. Es war unklar, welche
Art von "Deal" er meinte.
Da Venezuela nun vom US-Militär beschützt werde, brauche das
südamerikanische Land keine Sicherheitsdienstleistungen mehr aus
Havanna. "ES WIRD KEIN ÖL UND KEIN GELD MEHR NACH KUBA FLIESSEN -
NULL!"
Kuba erhält von Venezuela Öl im Austausch für die Dienste entsandter
kubanischer Ärzte. Zudem sind nach Einschätzung von Experten
zahlreiche kubanische Geheimdienstagenten in Venezuela im Einsatz.
Soldaten und Geheimdienstler aus Kuba waren auch für die persönliche
Sicherheit von Maduro verantwortlich. Bei dem US-Einsatz zu seiner
Festnahme am 3. Januar in der venezolanischen Hauptstadt Caracas
wurden nach Angaben der Regierung in Havanna 32 kubanische
Sicherheitskräfte getötet.
Havanna reagiert
Anscheinend als Reaktion auf die Andeutung Trumps, Kuba erhalte
venezolanisches Öl im Tausch gegen die Dienste von
Sicherheitskräften, meldete sich Kubas Außenminister Bruno Rodríguez
auf der Plattform X zu Wort. "Kuba erhält weder finanzielle noch
materielle Vergütung für Sicherheitsdienstleistungen, die es für ein
anderes Land erbringt, noch hat es das jemals getan", schrieb er.
"Die USA verhalten sich wie eine kriminelle und unkontrollierte
Hegemonialmacht, die den Frieden und die Sicherheit nicht nur auf
Kuba und in dieser Hemisphäre, sondern auf der ganzen Welt bedroht."
Trump hatte auf Truth Social auch mehrere Beiträge repostet, in
denen Nutzer auf einen möglichen, durch die USA herbeigeführten
Regimewechsel auf Kuba hinfieberten. In einem der Beiträge wurde
scherzhaft angekündigt, US-Außenminister Marco Rubio - der Sohn
kubanischer Einwanderer - werde Präsident Kubas. "Klingt für mich
gut!", kommentierte Trump.
Kuba steckt in seiner schwersten Wirtschaftskrise seit dem Sieg der
Revolution um Fidel Castro 1959. Unter anderem an Kraftstoff
herrscht Knappheit. Sollten die USA die Lieferungen von Öl aus
Venezuela nun unterbinden, könnte die kubanische Wirtschaft vollends
zusammenbrechen. Allerdings erhält Kuba auch Öl aus Russland und
Mexiko, die Liefermengen aus Venezuela waren bereits in den
vergangenen Jahren zurückgegangen.
Öl-Blockade
Trump hatte im Dezember angekündigt, eine "vollständige und
komplette Blockade aller sanktionierter Öltanker auf dem Weg von und
nach Venezuela" zu verhängen. Er begründete dies damit, dass das
südamerikanische Land Öl, Land und andere Vermögenswerte von den USA
gestohlen habe - diese müssten zurückgegeben werden. In den
vergangenen Wochen haben US-Streitkräfte mehrere Öltanker unter ihre
Kontrolle gebracht./nk/DP/zb
AXC0037 2026-01-11/19:27
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Autor: - dpa-AFX
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