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| 12.01.2026 13:30:00 |
Trump: "Der Iran will verhandeln"
Teheran/Washington - Angesichts der Massenproteste im Iran erhöht
US-Präsident Donald Trump den Druck auf Teheran. "Der Iran will
verhandeln", sagte er an Bord der Air Force One vor Journalisten.
Man werde sich vielleicht mit Vertretern des Iran treffen.
Angesichts dessen, was im Iran passiere, müssten die USA aber
vielleicht auch vorher handeln, warnte er mit Blick auf die Proteste
kryptisch. Laut Irans Außenminister Abbas Araqchi ist die Lage im
Land nun vollständig unter Kontrolle.
Nach Extremkälte kommt erhöhte Glatteisgefahr
Wien/Liebenau - Nach der Extremkälte kommt es in Österreich zu
erhöhter Glatteisgefahr. Die Geosphere Austria gab bis Dienstag eine
gelbe Glatteiswarnung für weite Teile des Landes aus. Durch die
auftretende Glätte besteht eine erhöhte Unfallgefahr, lokal kann es
zu Beeinträchtigungen im Straßenverkehr kommen.
Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer sollten ihre
Fahrzeuge auf Wintertauglichkeit überprüfen und die
Fahrgeschwindigkeit den aktuellen Verhältnissen anpassen.
Brand in Crans-Montana - Barbesitzer offiziell in U-Haft
Crans-Montana - Das Zwangsmaßnahmengericht des Schweizer Kantons
Wallis hat am Montag Untersuchungshaft für den Barbesitzer in der
Folge des Brandes in Crans-Montana angeordnet. Diese Entscheidung
gilt zunächst für einen Zeitraum von drei Monaten. Bei dem Feuer in
der Bar "Le Constellation" waren in der Silvesternacht 40 Menschen
ums Leben gekommen und 114 Menschen teils schwer verletzt worden.
Regierungsklausur noch mit offenen Fragen
Wien - Die Regierung startet politisch diese Woche so richtig ins
Jahr 2026. Bei einer kleinen Klausur in den kommenden beiden Tagen
sollen erste Projekte auf den Weg gebracht werden. Als sehr
wahrscheinlich gilt, dass die Industrie beim Strompreis weiter
gestützt wird. Ebenfalls schaffen sollte es der ÖVP-Wunsch nach
einem Scharia-Verbot im österreichischen Rechtswesen. Die Umsetzung
der Regeln zur EU-Asylreform dürfte noch nicht Teil der Beschlüsse
sein.
35.000 Haushalte um Odessa ohne Strom
Odessa - Für 35.000 Haushalte im südukrainischen Gebiet Odessa
ist nach einem russischen Drohnenangriff der Strom ausgefallen. Das
teilte der Stromversorger DTEK mit und sprach von einem schweren
Schaden. "Die Wiederherstellung der Versorgung braucht Zeit", hieß
es in der Mitteilung. In der Hafenstadt Odessa traf der Angriff ein
Objekt der Infrastruktur und ein Wohnhaus, wie Bürgermeister Serhij
Lyssak auf Telegram mitteilte. Zwei Menschen seien verletzt worden.
Kreditkartenanbieter muss unzulässige Gebühren zurückzahlen
Wien - Der Kreditkartenanbieter card complete refundiert zu
Unrecht kassierte Bearbeitungsentgelte für Transaktionen in
Fremdwährungen für Visa, Mastercard und Diners Club, wie die
Arbeiterkammer (AK) am Montag bekanntgab. Sie habe geklagt und sich
nun mit card complete geeinigt. Betroffene können die Gebühren bis
zum 1. August 2026 via Online-Formular bei dem Anbieter
zurückfordern. Das gilt den Angaben zufolge auch für beendete
Kreditkartenverträge.
Gespräche über Aufnahmestopp für SOS-Kinderdorf Moosburg
Klagenfurt - Die neu für Kinder- und Jugendhilfe zuständige
Abteilung in der Kärntner Landesregierung hat am Montag Gespräche
mit SOS-Kinderdorf aufgenommen. Das Land hatte im Dezember einen
Zuweisungsstopp verhängt. Die Zuständigen werfen dem Träger
mangelnde Kooperation und Transparenz vor, angeforderte Unterlagen
würden nur sehr schleppend übermittelt, darunter auch jene der
Kinder, die Gewalterfahrungen gemeldet hatten. Bei SOS-Kinderdorf
konnte man die Vorwürfe nicht nachvollziehen.
Völkermordprozess gegen Myanmar vor höchstem UNO-Gericht
Den Haag/Naypyidaw/Yangon (Rangun) - Vor dem höchsten Gericht der
Vereinten Nationen hat am Montag ein Prozess gegen Myanmar wegen
mutmaßlichen Völkermordes begonnen. Dem südostasiatischen Staat und
seiner Militärjunta wird Völkermord an der muslimischen Minderheit
der Rohingya vorgeworfen. Es ist der erste Völkermord-Fall, den der
Internationale Gerichtshof (IGH) seit mehr als einem Jahrzehnt
vollständig verhandelt.
Die Auswahl der Meldungen für diesen Nachrichtenüberblick
erfolgte automatisch.
red
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