| Wiener Börse - ATX wieder in Rekordlaune / Trotz Fed-Sorgen |
| 12.01.2026 18:11:00 |
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AKTUALISIERUNGS-HINWEIS
Neu: Einzelwerte ergänzt.
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An der Wiener Börse hat sich die Rekordjagd am
Montag fortgesetzt. Der heimische Leitindex ATX verzeichnete einen
Aufschlag von 0,69 Prozent auf 5.440,34 Punkte. Der ATX Prime
schloss mit plus 0,61 Prozent bei 2.701,37 Zählern. Auch an den
wichtigsten europäischen Börsen gab es überwiegend Gewinne zu sehen.
Nachdem die Jahresendrally vergangene Woche abgeklungen war, ließ
es der ATX in den vergangenen Tagen etwas gemächlicher angehen.
Neuen Schwung könnte nun die anlaufende Berichtssaison bringen, die
am morgigen Dienstag mit Zahlen aus dem US-Bankensektor startet.
Zudem stehen Inflationsdaten aus den USA auf dem Programm, die mit
Blick auf die Zinssitzung der US-Notenbank Fed Ende Jänner von
Bedeutung sind.
Abseits der klassischen Geldpolitik bleibt der Konflikt zwischen
US-Präsident Donald Trump und Fed-Chef Jerome Powell ein
internationaler Unsicherheitsfaktor. Powell wies zuletzt
strafrechtliche Ermittlungen gegen ihn und eine mögliche Anklage als
Versuch politischer Einflussnahme auf die Unabhängigkeit der
Notenbank zurück. Als Folge gerieten der US-Dollar und
längerfristige US-Anleihen etwas unter Druck, während die
Edelmetallpreise zulegten. Insgesamt blieben die Kursreaktionen an
den Finanzmärkten aber überschaubar.
Im Wiener Leitindex zogen sich die Gewinne quer durch die
Branchen. Die höchsten Zuwächse von gut fünf Prozent verzeichneten
die AT&S-Anteilsscheine, gefolgt von den SBO-Titeln mit plus 3,8
Prozent. Unter den wenigen Verlierern im ATX gaben DO&Co um 3,2
Prozent nach.
Wenig verändert schlossen die Versorger-Aktien Verbund und EVN.
Wirtschaftsminister Wolfgang Hattmannsdorfer (ÖVP) dürfte die
Forderung nach einem niedrigeren Strompreis für die Industrie mit in
die morgige Regierungsklausur nehmen. Wenn Deutschland Maßnahmen zum
Industriestrompreis setzt, bestehe auch in Österreich
"Handlungsbedarf", sagte der ÖVP-Minister am Montag im Ö1-Radio.
Ähnlich äußerte sich Verbund-Chef Michael Strugl vor Journalisten.
Aktien der Österreichischen Post erholten sich um 1,3 Prozent vom
schwächeren Wochenausklang. Der Logistiker will den ungarischen
Paketdienstleister Delivery Solutions Zrt. übernehmen um im
internationalen Paketgeschäft weiter zu wachsen.
Der in Wien im direct market plus-Segment notierte
oberösterreichische Spezialmotorenhersteller Steyr Motors hat sich
einen Rahmenvertrag mit mindestens 30 Mio. Euro Umsatz in China
gesichert. Darin enthalten ist ein verbindliches Auftragsvolumen von
mindestens 750 zusätzlichen Motoren bis 2030, wie das Unternehmen am
Montag mitteilte. Im Handel wurde das nicht goutiert. Steyr Motors
schlossen in Wien mit minus 3,7 Prozent.
spa/ste
ISIN AT0000999982
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Autor: - APA/spa/ste
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